Altai-Gebiet feiert Premiere der "Nacht der Theaterkunst" mit 6.000 Gästen
Paul MeyerAltai-Gebiet feiert Premiere der "Nacht der Theaterkunst" mit 6.000 Gästen
Im Altai-Gebiet fand erstmals die "Nacht der Theaterkunst" statt – mit 6.000 Besuchern in 16 Bezirken
Das Altai-Gebiet hat kürzlich seine erste "Nacht der Theaterkunst" veranstaltet und dabei rund 6.000 Teilnehmer in 16 Landkreisen begeistert. Das Programm umfasste über 60 Aufführungen, Führungen und kreative Aktivitäten, die das Publikum näher an die Welt des Theaters heranführen sollten. Die Veranstalter hoffen, dass die Nacht zu einer neuen regionalen Tradition wird.
Den Auftakt machte das Altaier Jugendtheater, das mit einer Hommage an seine Wurzeln an die historische Produktion Im Namen der Revolution erinnerte. Besucher erhielten zudem Zugang zu sonst verschlossenen Bereichen, darunter die Unterbühne und technische Räume des Hauses.
In Barnaul veranstaltete das Puppentheater Skaska ein kreatives Treffen mit Schauspielern und führte das für ein erwachsenes Publikum konzipierte Stück Milch auf. Das Altaier Musiktheater bot unterdessen eine ungewöhnliche Führung unter dem Titel Die Geburt einer Aufführung aus dem Geist der Musik an, die Einblicke in die Entstehung von Produktionen ermöglichte.
Das Drama-Theater in Rubzow zeigte den Einheimischen kostenlos die Stücke Das Katzenhaus und Station Business-Class. In Belokuricha fanden insgesamt 11 Veranstaltungen statt – von Konzerten und Feuerwerk über Workshops bis hin zu einem Vorlesemarathon. Mit über 1.700 Besuchern zählte der Ort zu den lebendigsten Schauplätzen des Abends.
Kulturministerin Jelena Besrukowa äußerte die Hoffnung, dass die "Nacht der Theaterkunst" künftig jährlich stattfinden und zu einem festen Bestandteil des kulturellen Kalenders des Altai-Gebiets werden solle. Die Veranstaltung begeisterte Tausende durch Aufführungen, exklusive Backstage-Einblicke und interaktive Formate. Angesichts der großen Resonanz und des vielfältigen Programms streben die Organisatoren nun an, die Nacht der Theaterkunst als wiederkehrendes Fest der regionalen Kunstszene zu etablieren.






