Arbeitsmarktdaten aus den USA erschüttern globale Finanzmärkte und drücken DAX unter 25.000 Punkte
Finn BauerArbeitsmarktdaten aus den USA erschüttern globale Finanzmärkte und drücken DAX unter 25.000 Punkte
Die Finanzmärkte erlebten ein turbulentes Wochenende, nachdem überraschend starke Arbeitsmarktdaten aus den USA die Erwartungen der Anleger umgeworfen hatten. Die Öl- und Goldpreise brachen ein, während europäische Aktien den Abwärtstrend an der Wall Street nachvollzogen. Der DAX schloss mit einem Minus von 0,8 Prozent und verfehlte damit die ersehnte Marke von 25.000 Punkten.
Laut aktuellem Bericht schufen US-Arbeitgeber 172.000 neue Stellen – fast doppelt so viele wie die prognostizierten 85.000. Die Arbeitslosenquote blieb zwar stabil bei 4,3 Prozent, doch die Zahlen dämpften die Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank.
Die globalen Märkte reagierten prompt. Der DAX, Deutschlands führender Aktienindex, gab auf 24.759 Punkte nach, nachdem er die Verluste der US-Börsen nachgezeichnet hatte. Anleger hatten auf einen Anstieg in Richtung 25.000 Punkte gehofft, doch die Arbeitsmarktdaten trübten die Stimmung.
Auch die Rohstoffmärkte gerieten unter Druck: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich auf 93,80 Dollar, während der Goldpreis um 3,1 Prozent einbrach und bei 4.341 Dollar pro Unze notierte. An den Devisenmärkten verlor der Euro an Wert und fiel auf 1,1536 Dollar.
Trotz der Schwankungen blieb die Stimmung unter Anlegern zum Wochenausklang weitgehend unverändert. Der US-Arbeitsmarktbericht verschob die Erwartungen an den Märkten und vertagte die Hoffnungen auf niedrigere Zinsen. Aktien, Öl und Gold gaben nach, während der Euro an Boden verlor. In den kommenden Wochen werden Analysten nun gespannt auf weitere Signale der Zentralbanken achten.






