01 May 2026, 18:17

Audi krempelt Führungsetage um – Hybridstrategie und China-Expansion im Fokus

Ein oranges Elektroauto in einer Ausstellungshalle umgeben von Menschen, mit Stühlen und einem Wagen rechts und Geschäften im Hintergrund.

Audi krempelt Führungsetage um – Hybridstrategie und China-Expansion im Fokus

Die Audi-Gruppe hat eine Reihe hochkarätiger Personalentscheidungen in ihren Marken und Divisionen bekannt gegeben. Diese Veränderungen werden die technische Entwicklung des Konzerns, die Produktionsstrategien und die Marktexpansion – insbesondere in China – prägen. Zudem deuten die Umbesetzungen auf eine Anpassung der Elektroauto-Pläne von Lamborghini bis 2030 hin.

Am 1. März 2026 wechselte Rouven Mohr in den Vorstand der Audi AG und übernahm dort die Leitung der Technischen Entwicklung. Sein Abschied von Lamborghini ebnete Fermín Soneira den Weg, der neuer Technischer Vorstand (CTO) der Marke wurde. Unter Soneiras Führung überarbeitete Lamborghini seine E-Strategie und verschob die Einführung eines rein elektrischen Modells. Stattdessen wird das Projekt Lanzador nun als Plug-in-Hybrid debütieren – im Einklang mit dem Plan des Herstellers, sich bis 2030 auf Plug-in-Hybride statt auf rein batteriebetriebene Fahrzeuge zu konzentrieren.

Am Audi-Standort Neckarsulm hat Thomas Bogus die Führung übernommen. In seiner neuen Rolle wird er künstliche Intelligenz stärker in die Fertigung, die Standortentwicklung und die betrieblichen Abläufe integrieren. Ziel ist es, die Produktion zu modernisieren und die Effizienz in der gesamten Anlage zu steigern.

In China wurde Fred Schulze zum CEO des Joint Ventures zwischen Audi und SAIC ernannt. Darüber hinaus wird er die Entwicklung der neuen Schwestermarke des Konzerns in der Region vorantreiben. Das erste Modell dieser Initiative, der Audi E7X, folgt auf den Marktstart des Audi E5 Sportback. Mit diesen Personalien soll der Wissensaustausch zwischen den globalen Audi-Tochtergesellschaften gestärkt werden, indem technisches Know-how, Produktionskompetenz und regionale Markterfahrung gebündelt werden.

Die Führungswechsel spiegeln Audis Bestreben wider, die Abläufe zu straffen, Innovationen voranzutreiben und sich an die sich wandelnden Marktbedürfnisse anzupassen. Lamborghinis überarbeitete Hybridstrategie und Audis erweiterte Präsenz in China markieren zentrale Kurskorrekturen in den langfristigen Plänen der Gruppe. Die neuen Führungskräfte werden in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung dieser Vorhaben spielen.

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