20 April 2026, 02:16

Berlin plant Internationale Bauausstellung 2034–2037 statt Olympia-Träumen

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympia Museums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, umgeben von Bäumen und Bannern, unter einem bewölkten Himmel.

Berlin plant Internationale Bauausstellung 2034–2037 statt Olympia-Träumen

Berlin wird von 2034 bis 2037 eine Internationale Bauausstellung (IBA) ausrichten – so der Beschluss des Berliner Senats. Damit rückt eine mögliche Olympiabewerbung, die weiterhin spekulativ bleibt, in den Hintergrund. Architekten und Stadtplaner begrüßen den Schritt als wichtigen Impuls für die städtische Entwicklung.

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Der Architekten- und Ingenieurverein Berlin-Brandenburg (AIV) lobt die Entscheidung des Senats. Die IBA biete eine historische Chance, neue Maßstäbe in der Stadtplanung zu setzen, heißt es. Tobias Nöfer, Vorstandsmitglied des AIV, sieht darin die Möglichkeit, drängende urbane Herausforderungen anzugehen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Berliner S-Bahn-Ring, insbesondere die Übergangsbereiche zwischen Innenstadt und äußeren Bezirken. Dieses Konzept zielt darauf ab, vernachlässigte Zonen wiederzubeleben. Der AIV argumentiert, die IBA könne auch mit anderen Großveranstaltungen wie Olympischen Spielen oder einer Weltausstellung synergetisch wirken und gemeinsame Vorteile schaffen.

Doch nicht alle sind überzeugt. Während Befürworter von einer sinnvollen Ergänzung sprechen, zeigen sich Berlins Koalitionsspitzen zurückhaltend. Die IBA ist nun fest eingeplant, doch ein konkretes Olympiakonzzept fehlt weiterhin. Es handelt sich um die dritte IBA in Berlin – nach Ausgaben in den späten 1950er- und späten 1980er-Jahren.

Der Zeitrahmen von 2034 bis 2037 steht nun fest, und die Planer konzentrieren sich auf langfristige städtische Verbesserungen. Die Entscheidung lenkt den Fokus vorerst von Olympiaspekulationen ab. Wie die Stadt dies mit anderen Großprojekten in Einklang bringt, bleibt abzuwarten.

Quelle