Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen und olympischer Perspektive
Jakob BraunBerlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen und olympischer Perspektive
Berlin treibt Pläne für das neue Stadtquartier Stadteingang West voran
Der Senat hat nun den Rahmen für die Entwicklung eines 45 Hektar großen Geländes im äußersten Westen der Stadt genehmigt. Langfristig könnten bis zu 5.000 Menschen in dem neuen Viertel wohnen.
Herzstück des Projekts ist das ehemalige Güterbahnhof-Gelände Grunewald, eine seit langem brachliegende Industriefläche zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Mit der Senatsentscheidung ist der Weg frei für mindestens 2.400 neue Wohnungen, deren Bau von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge koordiniert wird.
Das Vorhaben ist Teil umfassender Infrastrukturpläne, darunter der Neubau des Autobahnkreuzes Autobahndreieck Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Sollte Berlin künftig Olympische oder Paralympische Spiele ausrichten, könnte ein Teil der Wohnungen als Olympisches Dorf genutzt werden. Nach den Spielen würden diese Einheiten in langfristige Mietwohnungen umgewandelt.
Die Arbeiten am neuen Quartier sollen in den kommenden zehn Jahren schrittweise voranschreiten. Dank der verkehrsgünstigen Lage in der Nähe bestehender Verkehrsanbindungen ist das Gelände ein zentraler Baustein für Berlins städtische Expansion.
Der beschlossene Plan ebnet den Weg für die jahrelange Umwandlung einer ehemaligen Industriebrache. Mit Wohnraum, möglicher olympischer Nutzung und verbesserte Infrastruktur wird das Gebiet zu einem der neuesten Wohnstandorte Berlins. Unter der Federführung von Howoge können die Bauarbeiten nun beginnen.






