07 June 2026, 08:15

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Expo 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Expo 2035

Berlin und Brandenburg treiben gemeinsame Bewerbung um die Weltausstellung 2035 voran

Berlin und Brandenburg bringen ihre Pläne für eine gemeinsame Bewerbung um die Expo 2035 voran. Beide Länder haben vereinbart, die Machbarkeit der Ausrichtung des globalen Großereignisses zu prüfen – mit Fokus auf Nachhaltigkeit, wirtschaftliches Wachstum und regionale Zusammenarbeit. Die Vorbereitungen laufen bereits unter Federführung der politischen Spitzen aus beiden Ländern.

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Über eine mögliche Kandidatur wird bereits seit Längerem diskutiert. Mittlerweile sind sich alle Beteiligten einig: Nur ein gemeinsamer Antrag Berlins und Brandenburgs hätte realistische Aussichten auf Erfolg. Als Hauptstandort ist ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) vorgesehen, das größtenteils auf brandenburgischem Territorium liegt.

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) bestätigte, dass die Vorbereitungen nun konkret voranschreiten. In einem gemeinsamen Prüfverfahren sollen die Voraussetzungen, Chancen, Risiken und langfristigen Perspektiven der Bewerbung analysiert werden. Die Ergebnisse werden bis Oktober erwartet.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) haben den Start des Prozesses offiziell besiegelt. Wegner betonte, dass eine Entscheidung nur auf Basis fundierter Bewertungen der konzeptionellen, finanziellen, infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen getroffen werden dürfe. Er ist überzeugt, dass eine erfolgreiche Expo nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliche Dynamik, internationale Sichtbarkeit und sozialen Zusammenhalt in der Region stärken könnte.

Innerhalb Berlins hatte die SPD bereits konkrete Schritte zur Umsetzung der Expo-Pläne gefordert. Steffen Krach, Fraktionsvorsitzender der Partei in der Stadt, begrüßte, dass Wegner nun Initiativen ergreift, um das Vorhaben voranzubringen.

In der nächsten Phase steht eine detaillierte Prüfung der Umsetzbarkeit an, deren Ergebnisse bis zum Herbst vorliegen sollen. Bei einer Zusage würde die gemeinsame Bewerbung ein bedeutendes Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg setzen – mit potenziell prägenden Auswirkungen auf die Entwicklung der Region in den kommenden Jahren.

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