Bitcoin-Kurs wackelt: Deutschlands Verkäufe und ETF-Abflüsse belasten den Markt
Maximilian BrandtBitcoin-Kurs wackelt: Deutschlands Verkäufe und ETF-Abflüsse belasten den Markt
Der Bitcoin-Kurs steht nach wochenlangen massiven Abflüssen aus börsengehandelten Fonds (ETFs) unter erneuten Druck. An 13 aufeinanderfolgenden Tagen zogen Anleger insgesamt 4,33 Milliarden US-Dollar aus physisch besicherten Bitcoin-ETFs ab – eine Entwicklung, die die Sorgen am Markt weiter vertieft. Gleichzeitig hat der jüngste Verkauf von knapp 50.000 BTC durch Deutschland zur Unsicherheit beigetragen.
Anfang dieses Jahres hatte die deutsche Regierung 49.858 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von rund 57.900 US-Dollar pro Coin veräußert. Die Verkäufe brachten dem Staat etwa 2,89 Milliarden US-Dollar ein. Damals lag der für 2025 prognostizierte Höchststand des Bitcoin-Kurses noch mehr als doppelt so hoch wie der Verkaufspreis – doch dieser Abstand hat sich seitdem deutlich verringert.
Aktuell notiert Bitcoin bei etwa 62.000 US-Dollar – nur noch 7 Prozent über dem Preis, zu dem Deutschland seine Bestände verkauft hatte. Ein weiterer Rückgang um 6 Prozent würde den Markt unter die damlige Verkaufsmarke drücken.
Die anhaltenden Mittelabflüsse aus Bitcoin-ETFs haben den Abwärtstrend zusätzlich verschärft. Innerhalb von weniger als zwei Wochen wurden 4,33 Milliarden US-Dollar abgezogen, weshalb Händler nun gespannt auf Anzeichen einer Stabilisierung achten.
Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit nur knapp über dem durchschnittlichen Verkaufspreis Deutschlands. Sollte die Talfahrt anhalten, könnte der Markt bald unter die damalige Ausstiegsmarke der Regierung fallen. Die Kombination aus ETF-Abflüssen und großvolumigen Verkäufen hält Anleger in Atem – sie beobachten die Lage genau, um mögliche weitere Verschiebungen frühzeitig zu erkennen.






