Brandanschlag auf Auto beim Circus Krone – Polizei ermittelt wegen Vorsatz

Admin User
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Eine Zirkusvorstellung mit Künstlern in der Mitte, Zuschauern auf der linken Seite, einem elektronischen Display oben und Lichtern und Puppen auf der rechten Seite.

Verdacht auf Brandstiftung im Circus Krone - Brandanschlag auf Auto beim Circus Krone – Polizei ermittelt wegen Vorsatz

In München wurde in der späten Nacht ein Auto vor dem Circus Krone in Brand gesteckt und verursachte einen Schaden von über 10.000 Euro. Das Feuer weckte Mitarbeiter und löste Ermittlungen wegen Brandstiftung aus – die Polizei geht von einem vorsätzlichen Angriff aus, bei dem Unbekannte über einen Zaun kletterten, um auf den gesicherten Parkplatz zu gelangen.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach einer Protestaktion der Tierrebellions-Aktivisten während der Weihnachtspremiere des Zirkus. Mehrere Demonstranten hatten die Wintervorstellung unterbrochen und gegen den Einsatz von Wildtieren wie Löwen in den Shows protestiert.

Die Behörden prüfen nun, ob ein Zusammenhang zwischen dem Autobrand und der früheren Protestaktion besteht. Die Polizei sucht Zeugen und geht von Brandstiftung aus. Die Zirkusdirektorin Lacey verurteilte den Angriff scharf und bezeichnete ihn als rücksichtslos und unfair gegenüber den Familien, die die Vorstellung besuchen. Unterdessen berichteten deutsche Medien, dass ein weiterer Zirkusdirektor, Peter Kröne, verdächtigt wird, Tierrechtsaktivisten im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Brandstiftung unterstützt zu haben.

Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei mögliche Verbindungen zwischen dem Feuer und Aktivistengruppen untersucht. Der Circus Krone bleibt geöffnet, doch die Sicherheitsvorkehrungen werden nach dem Vorfall überprüft. Die finanziellen und betrieblichen Folgen des Schadens werden noch bewertet.