01 May 2026, 02:19

Bremen verschärft Verkehrskontrollen: Jeder zweite Zweiradfahrer fällt durch

Eine Gruppe von Radfahrern mit Helmen fährt an der Brandenburgertor in Berlin vorbei, einer hält ein gelbes Schild, mit Laternenpfählen, Verkehrszeichen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Bremen verschärft Verkehrskontrollen: Jeder zweite Zweiradfahrer fällt durch

Bremer Polizei führt großangelegte Verkehrskontrollen für Zweiradfahrer durch

Die Bremer Polizei hat kürzlich eine großangelegte Verkehrskampagne zur Überprüfung von Zweirädern durchgeführt. Innerhalb von zwei Tagen kontrollierten Beamte im Rahmen der Initiative Safe.Mobile.Life 435 Motorräder, Roller und Fahrräder. Dabei wurden fast 315 Verstöße festgestellt – mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit in der Stadt nachhaltig zu verbessern.

Die Kontrollen fanden an mehreren Unfallschwerpunkten statt, darunter Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße sowie am Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg. Besonders häufig registrierten die Beamten Rotlichtverstöße an diesen Knotenpunkten. Geschwindigkeitsmessungen auf der Auffahrt in Hemelingen – wo Tempo 70 gilt – führten zu 35 Bußgeldbescheiden.

Zwei Motorräder wurden aus dem Verkehr gezogen, nachdem die Inspektionen manipulierte Abgasanlagen und abgelaufene Betriebserlaubnisse aufgedeckt hatten. Lärmmessungen bestätigten, dass beide Maschinen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten. Weitere häufige Verstöße betrafen Radfahrer, die Ampeln missachteten, in falscher Richtung fuhren oder Gehwege nutzten. Zudem ahndete die Polizei die illegale Nutzung von Handys während der Fahrt.

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Innensenator Dr. Högl betonte, dass es bei der Aktion nicht primär um die Verhängung von Strafen gehe, sondern um die Verringerung von Risiken. Die Kontrollen sollten dazu beitragen, den Alltagsverkehr für alle Verkehrsteilnehmer in Bremen sicherer zu gestalten.

Die Safe.Mobile.Life-Maßnahme machte auf anhaltende Probleme im Verhalten von Zweiradfahrern aufmerksam. Mit fast 315 festgestellten Verstößen ist davon auszugehen, dass die Behörden gezielte Kontrollen in Problemgebieten fortsetzen werden. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin die Unfallprävention – nicht die Bestrafung.

Quelle