Brookfield und CPP Investments steigen in den Bieterkampf um Uniper ein
Maximilian BrandtBrookfield und CPP Investments steigen in den Bieterkampf um Uniper ein
Ein Konsortium aus Brookfield und CPP Investments hat sich in den Bieterwettstreit um Anteile an Uniper eingeschaltet. Die beiden Unternehmen bestätigten gemeinsam ihr Interesse am Erwerb eines Beteiligungsanteils an dem Energiekonzern. Mit ihrer gebündelten Finanzkraft könnten sie die gesamten 75 Prozent der aktuell angebotenen Aktien übernehmen.
Brookfield verwaltet Vermögenswerte im Wert von über einer Billion US-Dollar, während CPP Investments rund 570 Milliarden US-Dollar steuert. Gemeinsam verfügen sie über die nötigen Mittel, um den vollständigen Kauf der angebotenen Uniper-Anteile zu finanzieren.
Das Konsortium signalisierte zudem, dass es zusätzliches Kapital für Investitionen über den Aktienerwerb hinaus bereitstellen könnte. Auf Anfrage verzichteten sowohl Brookfield als auch CPP Investments auf eine Stellungnahme.
Mit diesem finanziell starken Bündnis erhält das Bieterverfahren um Uniper eine neue Dynamik. Die Fähigkeit, die gesamten 75 Prozent zu erwerben und weitere Mittel einzubringen, könnte den Ausgang des Prozesses maßgeblich prägen. Bisher hüllten sich beide Unternehmen jedoch in Schweigen zu den konkreten Plänen.






