BTS rocken Seouls Gwanghwamun-Platz – und die Wirtschaft jubelt mit
BTS kehren für ein großes Comeback-Konzert auf die Bühne im Zentrum Seouls zurück. Die Veranstaltung, die am Gwanghwamun-Platz stattfinden soll, sorgt nicht nur wegen ihres Ausmaßes für Aufsehen, sondern auch wegen der überraschend geringen Kosten für die Organisatoren. Trotz der minimalen Gebühren werden die wirtschaftlichen Folgeeffekte voraussichtlich enorm sein.
HYBE, die Agentur hinter BTS, wird weniger als 100 Millionen Won (etwa 66.432 Euro) für die Nutzung öffentlicher Flächen während des Konzerts zahlen. Die Aufschlüsselung umfasst 30 Millionen Won für die siebentägige Anmietung des Gwanghwamun-Platzes, inklusive Aufbau und Abbau. Weitere 61,2 Millionen Won fließen in Filmaufnahmen sowie den Zugang zu den Veranstaltungsorten Gyeongbok-Palast und Sungnyemun-Tor.
Über 10.000 Mitarbeiter werden während der Veranstaltung für die Sicherheit sorgen. Doch die finanziellen Auswirkungen übersteigen die Kosten bei Weitem. 2022 generierte die kostenlose Konzertreihe von BTS am selben Ort etwa 1,2 Billionen KRW (rund 820 Millionen Euro) für Seoul. Diese Summe überstieg andere Großveranstaltungen wie das Internationale Feuerwerkfestival Seoul 2023 (350 Milliarden KRW) und die KCON 2021 (450 Milliarden KRW) deutlich – mit den größten Zuwächsen in den Bereichen Tourismus, Einzelhandel und Gastronomie.
Laut Bloomberg könnte das anstehende Gratiskonzert an einem einzigen Tag Einnahmen von 177 Millionen Dollar erzielen. Analysten prognostizieren zudem, dass die bevorstehende "Arirang"-Welttournee der Gruppe insgesamt bis zu 100 Billionen Won einbringen könnte. Vize-Ministerpräsident Koo Yun-cheol betonte, dass die immateriellen Vorteile – wie globale Aufmerksamkeit und kultureller Einfluss – um ein Vielfaches größer sein könnten als die reinen Wirtschaftszahlen.
Die direkten Kosten für HYBE bleiben gering, wobei die Gesamtzahlungen an die Stadt und die Zentralregierung bei etwa 90 Millionen Won gedeckelt sind. Dennoch werden die wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen enorm sein. Die Branchen Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus in Seoul bereiten sich auf einen deutlichen Aufschwung vor – ähnlich wie bei früheren BTS-Veranstaltungen.






