Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Jakob BraunChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Die Wirtschaftsförderungsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat sich besorgt über die zunehmenden Verkehrsverstöße in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geäußert. Demnach missachten Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge wiederholt die geltenden Beschränkungen und gefährden damit Fußgänger.
In einer Pressemitteilung forderte die IWW die lokalen Behörden und die Polizei auf, konsequenter gegen die Verstöße vorzugehen. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Zudem regte die Initiative an, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.
Ein Sprecher des Landkreises bestätigte, dass die Polizei ihre Präsenz in der Fußgängerzone verstärken und die Kontrollen ausweiten werde. Die verschärften Maßnahmen könnten bereits in der kommenden Woche beginnen. Parallel dazu passt die Stadt die Lieferzeiten an die erlaubten Fahrradzeiten an.
Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt zwar die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, betont jedoch, dass die Durchsetzung der Verkehrsregeln in der Verantwortung der Polizei liege. Gleichzeitig räumten die Verantwortlichen ein, dass die Kontrollmöglichkeiten derzeit durch Personal- und Zeitmangel eingeschränkt seien. Einen Bedarf für eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis sehe man in dieser Angelegenheit nicht.
Die Polizeistreifen in der Fußgängerzone sollen in Kürze verstärkt werden. Die Stadt passt weiterhin die Lieferzeiten an, überlässt die Durchsetzung der Regeln aber den Behörden. Die Vorschläge der IWW zielen darauf ab, die Verstöße zu reduzieren und die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen.






