Cyberangriffe kosten Kleinunternehmen in Mitteleuropa bis zu 250.000 Dollar pro Vorfall
Jakob BraunCyberangriffe kosten Kleinunternehmen in Mitteleuropa bis zu 250.000 Dollar pro Vorfall
Kleinunternehmen in Mitteleuropa kämpfen mit hohen Kosten durch Cyberangriffe
Kleinunternehmen in Mitteleuropa sehen sich mit hohen Ausgaben durch Sicherheitsverletzungen konfrontiert: Mehr als drei Viertel geben an, pro Vorfall mindestens 250.000 US-Dollar aufwenden zu müssen. Gleichzeitig fehlt den meisten ein eigenes Sicherheitspersonal, um solche Angriffe zu verhindern.
Vier von fünf kleinen Betrieben in der Region waren im vergangenen Jahr von einem Sicherheits- oder Datenleck betroffen. Dennoch beschäftigt kaum ein Unternehmen einen hauptamtlichen Chief Information Security Officer (CISO). Ein dedizierter CISO kostet in der Regel zwischen 250.000 und 400.000 US-Dollar pro Jahr.
Die Woodlands Advisory GmbH hat einen Rechner entwickelt, der die Kosten vergleicht. Das Tool bewertet, ob die Einstellung eines internen CISO oder die Nutzung eines virtuellen CISO-Modells (vCISO) für ein Unternehmen günstiger ist – basierend auf Unternehmensgröße, Umsatz und benötigten Stunden. Ein vCISO bietet Fachwissen auf Führungsebene für 40.000 bis 120.000 US-Dollar jährlich.
Die staatlichen Ausgaben für Cybersicherheit variieren stark: Während Deutschland 9,5 Prozent seines IT-Budgets in diesen Bereich investiert, gibt Indien 24 Prozent aus.
Der Rechner soll kleinen Unternehmen helfen, ihre Optionen abzuwägen. Viele kämpfen mit den hohen Folgekosten von Sicherheitsvorfällen und einem Mangel an Fachpersonal. Ein vCISO könnte eine kostengünstigere Lösung bieten, um dennoch auf Expertenwissen für den Schutz zugreifen zu können.






