Deutsche Bahn reduziert Zugausfälle dank mehr Personal in Stellwerken
Maximilian BrandtDeutsche Bahn reduziert Zugausfälle dank mehr Personal in Stellwerken
Die Deutsche Bahn hat die Zugausfälle aufgrund von Personalmangel in Stellwerken deutlich reduziert. Die Verbesserung folgt auf einen stetigen Anstieg der Mitarbeiterzahlen seit 2026. DB InfraGO, die Infrastrukturtochter des Bahnkonzerns, meldet nun bundesweit eine durchschnittliche Personalauslastung von 100 Prozent.
Das Unternehmen hat die Belegschaft um etwa 2.200 Mitarbeiter aufgestockt – ein Plus von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Zuwachs ist auf ausgeweitete Einstellungs- und Ausbildungsprogramme zurückzuführen. Dadurch müssen weniger Züge wegen Personalmangels ausfallen oder ihr Angebot einschränken.
DB InfraGO setzt zudem auf die Weiterqualifizierung bestehender Mitarbeiter. So können Fachkräfte bei Bedarf flexibel zwischen verschiedenen Stellwerken wechseln. Gleichzeitig plant das Unternehmen, im Jahr 2024 rund 1.000 neue Auszubildende einzustellen, um den Betrieb weiter zu stärken.
Moderne Stellwerkstechnik wird eingeführt, um den langfristigen Personalbedarf zu senken. Dennoch bleiben regionale Engpässe eine Herausforderung, die weiterhin angegangen werden. Fahrdienstleiter – früher als Fahrdienstleiter oder Weichenwärter bekannt – bleiben unverzichtbar, um den Zugverkehr zu koordinieren und Störungen zu bewältigen.
Die gestiegenen Personalzahlen haben bereits zu weniger Verspätungen und Ausfällen geführt. Mit laufenden Schulungen und neuer Technik strebt die Deutsche Bahn an, den Betrieb stabil zu halten. Im Fokus stehen weiterhin die Schließung von Personalücken und die Steigerung der Effizienz im gesamten Netz.






