Die Linke verdoppelt ihre Mitgliederzahl in nur zwei Jahren
Die Linke verzeichnet in den vergangenen zwei Jahren einen dramatischen Mitgliederschub. Bis Ende 2025 wuchs die Partei auf 126.379 Mitglieder an – mehr als eine Verdopplung gegenüber den 50.800 zu Beginn des Jahres 2024. Damit verfügt sie nun über eine der jüngsten Mitgliederstrukturen im Land.
2024 und 2025 erlebte Die Linke einen deutlichen Zulauf. Die Zahlen stiegen rasant von 50.800 auf über 123.000 bis Ende 2023. Laut internen Angaben erreichte die Mitgliederzahl bis Mitte 2025 schließlich 126.379.
Auch das Durchschnittsalter der Mitglieder sank deutlich: Lag es 2024 noch bei 45 Jahren, beträgt es nun unter 39 – und ist damit niedriger als in den meisten anderen deutschen Parteien. Der Frauenanteil stieg von 40 Prozent im Jahr 2024 auf inzwischen fast 45 Prozent.
Zwar hat sich das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt, doch die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner will die neuen Mitglieder aktiv in die Zukunftsgestaltung einbinden. Geplant sind der Ausbau von Schulungsprogrammen und die Verabschiedung eines neuen Grundsatzprogramms bis 2027.
Mit 126.379 Mitgliedern verfügt Die Linke nun über eine jüngere und geschlechtergerechtere Basis. Die Partei will diesen Aufschwung durch Qualifizierungsmaßnahmen und politische Debatten weiter ausbauen. Ein neues Programm soll in den kommenden zwei Jahren finalisiert werden.






