Florian Silbereisens Silvester-Schlagerboom 2025: Ausverkauft in Minuten – doch die Kritik bleibt

Admin User
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Eine Bühne mit Musikern, die Instrumente spielen, Lautsprechern, Mikrofonen, Werbetafeln und fokussiertem Licht, mit einer Flasche und anderen Gegenständen im Hintergrund.

Florian Silbereisens Silvester-Schlagerboom 2025: Ausverkauft in Minuten – doch die Kritik bleibt

Florian Silbereisen bereitet sich auf seinen zweiten Silvester-Schlagerboom am 31. Dezember 2025 vor. Die Veranstaltung, bei der Stars wie Roland Kaiser, Maite Kelly und Unheilig auftreten werden, ist bereits ausverkauft – alle 10.000 Tickets waren innerhalb weniger Minuten vergriffen. Unterdessen hat der Moderator auf anhaltende Kritik an seiner Gästeauswahl und dem Zustand der deutschen Schlagerszene reagiert.

Der 44-jährige Entertainer verteidigte seine Gästelisten und argumentierte, seine Shows hätten Karrieren gestartet oder vorangetrieben. Künstler wie Semino Rossi, Helene Fischer und Voxxclub hätten durch seine Formate größere Bekanntheit erlangt. Zugleich wies er Vorwürfe zurück, immer dieselben Acts aufzutreten – als Beleg für Abwechslung nannte er den Erfolg von Ross Antony, Giovanni Zarrella und Eloy de Jong.

Der Schlagerveteran Roberto Blanco, 88, hatte die Branche kürzlich als "kleine Mafia" kritisiert, in der stets dieselben Gesichter dominierten. Zudem beklagte er niedrige Gagen: "Ladet mich nicht mehr ein, wenn ihr kein anständiges Honorar zahlen könnt." Trotz des Interesses anderer Künstler – darunter Francine Jordi – erhielten nicht alle eine Einladung zu Silbereisens Events.

Der Schlagerboom selbst setzt auf ein frisches Konzept, das Bühnenauftritte mit Publikumseinbindung verbindet. Im diesjährigen Line-up stehen etablierte Namen wie Maite Kelly neben zurückkehrenden Favoriten. Die enorme Nachfrage nach Tickets unterstreicht die Beliebtheit der Veranstaltung: Sitz- und Stehplätze waren nahezu im Handumdrehen vergeben.

Silbereisens Silvestershow bleibt ein Publikumsmagnet, bei dem Fans die Tickets regelrecht wegreißen. Die Debatte über Vielfalt und Branchenpraktiken hält unter Künstlern und Kritikern jedoch an. Der anhaltende Erfolg der Veranstaltung zeigt jedoch, dass das Format trotz aller Diskussionen beim Publikum ankommt.