GAP-Reform 2026: Lins und Rainer setzen auf Junglandwirte und kleine Betriebe
Maximilian BrandtGAP-Reform 2026: Lins und Rainer setzen auf Junglandwirte und kleine Betriebe
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßt neue Vorschläge zur GAP-Reform
Die von dem Berichterstatter Norbert Lins vorgelegten Pläne zielen darauf ab, junge Landwirtinnen und Landwirte sowie kleinere Betriebe gezielter zu fördern. Die Ankündigung erfolgte am 10. Juni 2026 um 16:26 Uhr in Berlin.
Der CDU-Agrarberichterstatter Norbert Lins will die Unterstützung für Neu- und Junglandwirte ausbauen. Seine Vorschläge sehen zudem vor, kleinere Betriebe bei den ersten Hektarflächen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stärker zu berücksichtigen.
Minister Alois Rainer unterstützte die Pläne und betonte die Notwendigkeit, den Generationswechsel in der Landwirtschaft aktiv zu gestalten. Gleichzeitig sprach er sich für den Erhalt der zweigliedrigen Struktur der GAP aus – eine Agrarpolitik ohne ländliche Entwicklung sei wie ein Haus ohne tragende Säule, so Rainer.
Der Minister ist überzeugt, dass beide Säulen ausreichend finanziert werden müssen. Starke, wettbewerbsfähige Betriebe sieht er als entscheidend für die Ernährungssicherheit und die strategische Unabhängigkeit Europas. Zudem sichere die Landwirtschaft Arbeitsplätze und schaffe regionale Wertschöpfung.
Die Vorschläge wurden vom Bundeslandwirtschaftsminister offiziell begrüßt. Im Mittelpunkt stehen der Generationswechsel, die Förderung kleinerer Betriebe und der Erhalt einer ausgewogenen GAP-Struktur. Die Reformen sollen die Ernährungssicherheit und die ländliche Entwicklung in ganz Europa stärken.






