Gefälschte Pässe im Gepäck: Afghanischer Reisender am Kehler Bahnhof gestoppt

Admin User
1 Min.
Nahaufnahme einer Identitätskarte mit der amerikanischen Flagge und der Aufschrift "Critical Licence" auf der Vorderseite.

Gefälschte Pässe im Gepäck: Afghanischer Reisender am Kehler Bahnhof gestoppt

Bundespolizisten hielten am ersten Weihnachtstag am Bahnhof Kehl einen 24-jährigen afghanischen Staatsbürger an. Der Mann konnte bei einer routinemäßigen Kontrolle keine gültigen Reisedokumente vorlegen. Bei einer späteren Durchsuchung entdeckten die Beamten in seinem Gepäck einen Vorrat an gefälschten Ausweispapieren.

Der Vorfall begann, als die Behörden den Reisenden am Grenzübergang befragten. Da er keine ordnungsgemäßen Papiere vorweisen konnte, gerieten er und sein Gepäck in den Fokus einer gründlicheren Überprüfung. In seinen Habseligkeiten fanden die Beamten elf vollständig gefälschte afghanische Personalausweise.

Der Mann gab gegenüber der Polizei an, die auf den gefälschten Dokumenten aufgeführten Personen seien seine Angehörigen. Trotz seiner Aussagen stellten die Beamten fest, dass die Papiere vollständig fabriziert waren. Über den Hersteller der Falschdokumente wurden keine weiteren Details bekannt.

Nach dem Fund beschlagnahmten die Behörden die gefälschten Ausweise. Dem Reisenden wurde offiziell die Einreise nach Deutschland verweigert. Ihm drohen nun Anklagen wegen Besitzes gefälschter amtlicher Dokumente sowie wegen des Versuchs, unerlaubt die Grenze zu überqueren.

Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Bearbeitung übergeben. Die beschlagnahmten Personalausweise verbleiben vorerst in Polizeigewahrsam. Die Grenzbeamten überwachen weiterhin die Einreisestellen, um ähnliche Versuche zu unterbinden.