09 June 2026, 06:13

Gewerkschaft warnt vor anhaltender Stagnation der deutschen Wirtschaft seit 2018

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Gewerkschaft warnt vor anhaltender Stagnation der deutschen Wirtschaft seit 2018

Yvonne Benner, eine führende Gewerkschaftsvertreterin, hat gewarnt, dass sich die deutsche Wirtschaft nach sechs Jahren Stagnation weiterhin in einem kritischen Zustand befindet. In einer Stellungnahme zu Industriepolitik und den Kämpfen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer forderte sie gezielte Investitionen und klarere Regierungsstrategien, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

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Benner bezeichnete die wirtschaftliche Lage des Landes als „sehr ernst“ und verwies auf die seit 2018 anhaltende Stagnation. Sie betonte, dass Deutschland nun einem harten globalen Wettbewerb gegenüberstehe – insbesondere mit China und den USA – wenn es um die Gestaltung der Industriepolitik gehe.

Ein „fairer Wettbewerb auf Augenhöhe“ existiere nicht mehr, argumentierte sie. Statt pauschaler Subventionskürzungen oder undifferenzierter Ausgaben plädierte Benner für präzise Investitionsschwerpunkte, um das Wachstum anzukurbeln. Zugleich lehnte sie Vorschläge zur Reform der Arbeitszeitregelungen ab und bestand darauf, dass die Weiterqualifizierung der Beschäftigten und die Verbesserung der Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen Vorrang haben müssten.

Obwohl sie sich offen für eine Zusammenarbeit mit der Bundesregierung zeigte, grenzt Benner deren Rolle klar von der der Gewerkschaft ab. Diese werde sich weder an der Politikgestaltung beteiligen noch an sogenannten „Koalitionsgesprächen 2.0“. Ihr Fokus liege vielmehr darauf, sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen, die mit steigenden Kosten für Miete, Energie und Lebensmittel zu kämpfen haben.

Benners Äußerungen unterstreichen die Dringlichkeit einer strukturierten Industriepolitik und der Unterstützung der Beschäftigten. Angesichts der Rückstände Deutschlands im Vergleich zu wichtigen Konkurrenten zielen ihre Vorschläge auf strategische Investitionen und Reformen des Arbeitsmarktes ab. Die Gewerkschaftsposition lehnt zwar eine direkte Einmischung der Regierung ab, fordert aber eine klarere wirtschaftliche Ausrichtung.

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