Hamburgs Tanz-Triennale startet mit spektakulärer Parade in Barmbek
Maximilian BrandtHamburgs Tanz-Triennale startet mit spektakulärer Parade in Barmbek
Hamburgs erstes Tanz-Triennale startet mit farbenfroher City-Parade in Barmbek
Das erste Tanz-Triennale Hamburg hat offiziell mit einer lebendigen Stadtparade in Barmbek begonnen. Über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen verwandelten öffentliche Räume in eine Bühne für vielfältige Aufführungen. Das Festival markiert den Auftakt zu einem Event, das die Tanzszene der Stadt nach jüngsten Kontroversen wieder zusammenbringen soll.
An der Parade beteiligten sich unter anderem die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett, die HipHop Academy sowie internationale Kollektive. Symbolisch verband die Parade das Tanz-Triennale mit der anstehenden 9. Fotografie-Triennale und reichte so den kulturellen Staffelstab zwischen beiden Veranstaltungen weiter.
Das Triennale ist eine Kooperation zwischen dem Hamburg Ballett/Staatsoper Hamburg, Kampnagel und dem K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, bietet es bis zum 21. Juni über 40 Veranstaltungen – von Theatern und Museen bis hin zu Skateparks und öffentlichen Plätzen. Zu den Highlights zählen Seeking Unicorns von Chiara Bersani und Unearth von Jefta van Dinther.
Neben den Aufführungen fördert das Festival den Austausch durch Moving Meetings, Fachforen und kostenlose Workshops. Diese Initiativen sollen die Gräben in Hamburgs Tanzszene überwinden – insbesondere nach dem Skandal während der Amtszeit von Dennis Volpi am Hamburg Ballett.
Das Triennale will Vertrauen zurückgewinnen und Tanz in all seinen Facetten feiern. Mit kostenlosen Angeboten für Nicht-Profis und Performances an ungewöhnlichen Orten lädt es zur breiten Teilhabe ein. Bis zum 21. Juni bietet die Initiative eine Plattform für Dialog und kreativen Austausch in der ganzen Stadt.






