07 May 2026, 18:16

Henkel drohen 2026 weitere Preiserhöhungen wegen explodierender Materialkosten

Balkendiagramm, das den Verbraucherpreisindex von Oktober 2020 bis Oktober 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel drohen 2026 weitere Preiserhöhungen wegen explodierender Materialkosten

Henkel kämpft mit steigenden Materialkosten, die in diesem Jahr zusätzliche Ausgaben von 400 bis 500 Millionen Euro verursachen. Das Unternehmen hat bereits die Preise in seinem Industriegeschäft angehoben und prüft weitere Anpassungen bei Konsumgütern.

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Vorstandschef Carsten Knobel warnte, dass weitere Preiserhöhungen für Verbraucher im Jahr 2026 möglich seien, auch wenn noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist. Die Materialkosten bei Henkel sind um einen hohen einstelligen Prozentsatz gestiegen, was das Unternehmen zum Handeln zwingt. Als Reaktion wurden bereits im ersten Quartal Preiserhöhungen im Klebstoffbereich umgesetzt. Zudem setzt Henkel auf Verhandlungen mit Lieferanten und Marktpreisanpassungen, um die finanzielle Belastung abzufedern.

Besonders herausfordernd gestaltet sich die Konsumgütersparte, da viele Haushalte mit knappen Budgets zu kämpfen haben. Hier konzentriert sich Henkel auf selektive Preisanpassungen, die mit neuen Produktinnovationen verknüpft werden. Knobel betonte, dass die Vorhersage künftiger Kostentrends schwierig bleibe – weitere Erhöhungen seien daher nicht ausgeschlossen.

Obwohl aktuell keine unmittelbaren Preiserhöhungen für Verbraucher feststehen, schließt das Unternehmen Anpassungen für das kommende Jahr nicht aus. Ziel ist es, Bezahlbarkeit und die Deckung gestiegener Produktionskosten in Einklang zu bringen.

Henkels Maßnahmen zielen darauf ab, die steigenden Kosten zu bewältigen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte zu gefährden. Die zusätzliche Belastung von 400 bis 500 Millionen Euro unterstreicht das Ausmaß der Herausforderung. Weitere Preisentscheidungen hängen von der Marktentwicklung und den laufenden Lieferantenverhandlungen ab.

Quelle