04 May 2026, 08:18

Hertha BSC verliert gegen Magdeburg und steckt in der tiefen Krise

Eine große Menschenmenge in einem Stadion schaut einem Fußballspiel zu, mit Sitzplätzen und Stehplätzen, Fahnen, einem Torpfosten und Deckenleuchten.

Hertha BSC verliert gegen Magdeburg und steckt in der tiefen Krise

Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg

Vor 28.123 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena unterlag Hertha BSC dem 1. FC Magdeburg mit 0:1 und musste damit die zehnte Niederlage der Saison hinnehmen. Trainer Stefan Leitl zeigte sich nach dem Spiel wütend über die Leistung seiner Mannschaft, die über weite Strecken energielos wirkte und trotz einer späten Chance durch Marten Winker die Magdeburger Abwehr nicht überwinden konnte.

Die Berliner mussten auf wichtige Spieler verzichten: Das gesperrte Duo Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlte ebenso wie der angeschlagene Stürmer Dawid Kownacki, der krankheitsbedingt ausfiel. Die Abwesenheit dieser Akteure schwächte spürbar den Angriff, sodass Hertha kaum klare Torchancen herausspielen konnte.

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Magdeburg ging in der 62. Minute durch einen Treffer von Laurin Ulrich in Führung. Herthas beste Antwort folgte nur fünf Minuten später, doch Winkers Abschluss verfehlte das Tor. Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte später ein, dass die Mannschaft im letzten Drittel zu wenig gezeigt habe.

Nach dem Spiel entschuldigte sich Schuler bei den Fans für die schwache Vorstellung. Trainer Leitl ließ keinen Zweifel an seiner Verärgerung und forderte eine radikale Wende in den beiden verbleibenden Saisonspielen. Hertha empfängt zunächst die SpVgg Greuther Fürth zu Hause, bevor es zum Auswärtsspiel gegen Arminia Bielefeld geht.

Mit nur noch zwei Partien in dieser Saison steht Hertha BSC unter Zugzwang. Leitl verlangt eine deutliche Leistungssteigerung vor den Duellen gegen Fürth und Bielefeld. Nach einer weiteren enttäuschenden Vorstellung vor den eigenen Fans muss sich die Mannschaft nun neu sortieren.

Quelle