Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband
Finn BauerHessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband
Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Innenminister Roman Poseck überreichte die Mittel im Haus der Heimat in Wiesbaden und bezeichnete sie als Zeichen des Engagements für Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der BdV-Landesverband Hessen unterstützt deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler in der gesamten Region. Mit 215 Mitgliedern konzentrieren sich seine Aktivitäten auf Städte wie Wiesbaden, wo die Hauptgeschäftsstelle ansässig ist, sowie Offenbach, wo jüngste Kulturveranstaltungen 26 Teilnehmer anzogen. Weitere Schwerpunkte der Arbeit liegen in Bischofsheim und Braunfels.
Die Organisation bewahrt die Geschichten von Flucht, Vertreibung und Neuanfang durch Dialog und kulturelle Traditionen. Ein Teil der Förderung fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die die zentralen Aufgaben koordiniert. Die stellvertretende Landesvorsitzende Rose-Lore Scholz bezeichnete die Mittel als Vertrauensbeweis für die Arbeit des Verbandes.
Poseck betonte, dass die Förderung die Strukturen des BdV stärkt und langfristige Kontinuität sichert. Das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat gewährt die finanzielle Unterstützung im Rahmen seiner Verantwortung für die historische Erinnerung.
Die 150.000 Euro sollen dem BdV helfen, seine Programme und Verwaltungsaufgaben aufrechtzuerhalten. Durch die Finanzierung der Landesgeschäftsstelle und kultureller Initiativen will der Verband die Erfahrungen der Vertriebenen im öffentlichen Bewusstsein verankern. Die Investition des Landes unterstreicht dessen Engagement für historisches Gedenken und sozialen Zusammenhalt.






