Immobilienmarktbericht 2026: Bodenpreise im Kreis Viersen steigen unterschiedlich stark
Finn BauerImmobilienmarktbericht 2026: Bodenpreise im Kreis Viersen steigen unterschiedlich stark
Der Sachverständigenausschuss für Bodenwertermittlung hat seinen Immobilienmarktbericht 2026 veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen gemischte Trends bei den Bodenpreisen im Kreis Viersen: In einigen Gebieten steigen die Werte, während sie in anderen stabil bleiben.
Die Preise für Wohnbauland im Kempener Stadtteil St. Hubert stiegen um 10 Prozent. In den benachbarten Städten Kempen und Viersen lag der Anstieg bei 5 Prozent, in Anrath und Neersen erhöhten sich die Preise um 10 Euro pro Quadratmeter.
Bei Ackerland gab es im westlichen Teil des Kreises Viersen einen einheitlichen Anstieg auf 9 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Werte – 10,50 Euro pro Quadratmeter – wurden in den östlichen Gemeinden Kempen, Tönisvorst und Willich verzeichnet.
Die Preise für Gewerbeflächen blieben hingegen auf dem Niveau von 2024. Auch bei Wohnbaugrundstücken im Großteil des Kreises Viersen gab es kaum Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Der Ausschuss hat für die Region nun 882 Bodenrichtwertzonen festgelegt.
Der vollständige Bericht sowie die aktualisierten Bodenrichtwerte sind kostenlos online unter *www.boris.nrw.de* abrufbar.
Der Bericht 2026 zeigt unterschiedliche Preisentwicklungen in den verschiedenen Zonen: Während die Werte für Wohn- und Ackerland teilweise stiegen, blieben die Preise für Gewerbeflächen und Wohnbaugrundstücke weitgehend stabil. Die Daten bieten einen detaillierten Überblick über den aktuellen Immobilienmarkt in der Region.






