Jay-Z bricht sein Schweigen: Verleumdungsklage nach abgewehrten Vorwürfen
Maximilian BrandtJay-Z bricht sein Schweigen: Verleumdungsklage nach abgewehrten Vorwürfen
Jay-Z hat sein Schweigen zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe aus dem Jahr 2024 gebrochen. In dem Verfahren war ihm und Sean "Diddy" Combs vorgeworfen worden, eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 mit Drogen gefügig gemacht und vergewaltigt zu haben. Die Klage wurde im Februar 2025 fallen gelassen. Nun strebt der Rapper eine Verleumdungsklage gegen die Anklägerin und ihr Anwaltsteam an.
Die ursprüngliche Klage, die 2024 eingereicht worden war, enthielt schwere Vorwürfe gegen Jay-Z und Combs. Beide Männer wiesen die Anschuldigungen zurück, und das Verfahren wurde schließlich eingestellt. Jay-Z lehnte einen Vergleich ab und bezeichnete die Vorwürfe als "herzzerreißend". Gleichzeitig äußerte er Frustration über das, was er als mangelnde Rechenschaftspflicht in solchen Fällen empfand.
Sein Anwaltsteam hat inzwischen eine Verleumdungsklage eingereicht, in der der Frau und ihren Anwälten Erpressung, böswillige Verfolgung und zivilrechtliche Verschwörung vorgeworfen werden. Bemerkenswert ist, dass Jay-Zs Vertreter erklärt haben, die Identität der Frau nicht öffentlich preiszugeben. Einer der Anwälte, Buzbee, bezeichnete die neue Klage als rechtlich haltlos.
Stand März 2026 ist das Verleumdungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Der anhaltende Rechtsstreit folgt auf Jay-Zs Entscheidung, nach dem Scheitern des ursprünglichen Verfahrens rechtliche Schritte einzuleiten. Seine Klage richtet sich gegen die Anklägerin und ihre juristischen Vertreter mit dem Ziel, Schadensersatz zu erwirken. Das Urteil wird zeigen, ob die Verleumdungsvorwürfe vor Gericht Bestand haben.






