15 May 2026, 10:17

Kostenlos Kartenzahlung testen: So profitieren Händler von der Digital-Offensive

Alte deutsche Banknote mit einer Vogeldarstellung und der Aufschrift "Deutsche Bank und Disconto-Gefellichaft Berlin".

Kostenlos Kartenzahlung testen: So profitieren Händler von der Digital-Offensive

Neue Initiative ermutigt deutsche Unternehmen zu kartengestützten Zahlungen – risikofrei testen

Mit der Aktion „Deutschland zahlt digital“ können Händler ein Jahr lang kontaktlose und Chip-Kartenzahlungen ohne Gebühren ausprobieren. Da immer mehr Kunden bargeldlose Optionen bevorzugen, könnte der Schritt den Umsatz steigern.

Das Programm richtet sich an Betriebe, die bisher nur Bargeld akzeptieren, aber Kartenzahlungen erproben möchten. Teilnehmende Händler erhalten ein SumUp Solo Lite-Terminal, das kontaktlose Zahlungen, Google Pay, Apple Pay sowie Chip- und PIN-Transaktionen mit allen gängigen Kredit-, Debit- und Girokarten (EC-Karten) abwickelt.

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Zwölf Monate lang fallen keine Transaktionsgebühren für Umsätze bis 50.000 Euro an, und es entstehen keine monatlichen Fixkosten. SumUp erstattet sogar die Kosten für das Terminal. Nach der Testphase können Unternehmen zwischen zwei Tarifmodellen wählen: entweder 1,39 Prozent pro Transaktion ohne monatliche Grundgebühr oder 0,79 Prozent pro Transaktion zuzüglich 19 Euro Monatsgebühr.

Hintergrund der Initiative ist der Wandel im Zahlungsverhalten. Umfragen zeigen, dass 59 Prozent der Kund:innen im Geschäft lieber bargeldlos zahlen, während 41 Prozent bei jedem Einkauf zur Karte greifen würden. Gleichzeitig brechen 19 Prozent der Käufer:innen den Kauf ab, wenn nur Bargeld akzeptiert wird, und 34 Prozent reagieren negativ auf „Nur Barzahlung“-Schilder.

Die Aktion beseitigt finanzielle Hürden für Unternehmen, die bisher gezögert haben, Kartenzahlungen einzuführen. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach bargeldlosen Optionen könnte das Programm Händlern helfen, mehr Kundschaft zu gewinnen und ihren Umsatz zu erhöhen. Nach den zwölf Monaten entscheiden die Teilnehmenden, ob sie eines der beiden Gebührenmodelle weiternutzen möchten.

Quelle