25 May 2026, 06:19

Krefelder Drogenberatung erhält Spende für Schutzbedürftige und Obdachlose

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfestation

Krefelder Drogenberatung erhält Spende für Schutzbedürftige und Obdachlose

Ein Drogenberatungszentrum in Krefeld erhält finanzielle Unterstützung vom Personalrat der Stadt Meerbusch. Die Spende im Rahmen der Initiative „Cent-Spende“ soll die Aufmerksamkeit für die Arbeit des Zentrums mit schwerstabhängigen Menschen erhöhen. Sowohl die Einrichtung als auch ihre Förderer betonen die Bedeutung der Angebote für besonders schutzbedürftige Personen.

Das Krefeld Zentrum begleitet etwa 50 bis 80 Stammklienten, die mit harten Drogen und Obdachlosigkeit kämpfen. Es bietet Suchtprävention, Beratung sowie kontrollierte Konsumräume an und unterstützt mit praktischen Hilfen wie Wäschewaschen, Duschen und Mahlzeiten. Jasmin Sprünken, die Leiterin der Einrichtung, bedankte sich beim Personalrat für die Zuwendung, die dazu beitrage, die Arbeit sichtbarer zu machen.

Seit 2003 betreiben der Caritasverband Krefeld und die Diakonie gemeinsam das „Medi-Mobil“, eine mobile medizinische Versorgungseinheit für wohnungslose Menschen. Einmal pro Woche fährt es feste Standorte an, bietet medizinische Hilfe und schafft durch regelmäßige Präsenz Vertrauen. Vier ehrenamtliche Ärzte begleiten das Team und sichern so eine kontinuierliche medizinische Betreuung für Bedürftige.

Michael Marschall, Vorsitzender des Meerbuscher Personalrats, unterstrich die Wichtigkeit, solche Projekte zu fördern. Die Spende stehe für ein breiteres Engagement, das Sucht und Obdachlosigkeit durch direkte, vor-Ort-Hilfe bekämpft.

Die „Cent-Spende“ wird dem Krefelder Zentrum helfen, seine Angebote für schwerstabhängige Menschen auszubauen. Mit der laufenden medizinischen Unterstützung durch das „Medi-Mobil“ und den täglichen Dienstleistungen vor Ort zielt die Initiative darauf ab, Stabilität für Menschen in Sucht und Obdachlosigkeit zu schaffen. Die Arbeit der Einrichtung bleibt weiterhin auf Gemeinschaftsspenden und ehrenamtliches Engagement angewiesen.

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