Kretschmanns Rückzug markiert das Ende einer grünen Ära in Baden-Württemberg
Kretschmann: "Ich bin froh, dass ich aufhöre" - Kretschmanns Rückzug markiert das Ende einer grünen Ära in Baden-Württemberg
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat angekündigt, bei der Landtagswahl 2026 nicht mehr anzutreten. Der 77-jährige Grünen-Politiker, der 2011 die jahrzehntelange Vorherrschaft der CDU im Südwesten brach, bezeichnete das Amt nach fast 15 Jahren im Amt als "erschöpfende Belastung".
Er blickt nun erleichtert auf das Ende seiner Amtszeit im kommenden Jahr.
Kretschmann schrieb Geschichte als erster grüner Ministerpräsident Baden-Württembergs. Sein Wahlsieg 2011 beendete Jahrzehnte der CDU-Herrschaft und veränderte die politische Landschaft des Landes nachhaltig. Seitdem regierte er das Land über mehrere Legislaturperioden hinweg.
Die Anforderungen des Amtes haben ihren Tribut gefordert. Er gab zu, selbst über kleine Rückschläge häufig schlaflose Nächte zu haben. Mit 77 Jahren empfindet er die Verantwortung als zermürbend und hat offen zugegeben, sich auf den Rückzug aus der Politik zu freuen.
Bei der für den 8. März 2026 anstehenden Landtagswahl wird Kretschmann nicht mehr kandidieren. Aktuelle Umfragen deuten auf ein zersplittertes Ergebnis hin: Die CDU liegt bei 29 Prozent, die Grünen bei 23 und die AfD bei 20 Prozent. Nach seinem Abschied sind wahrscheinlich schwierige Koalitionsverhandlungen zwischen mehreren Parteien nötig.
Kretschmanns Rückzug markiert das Ende einer Ära für Baden-Württemberg. Seine Entscheidung hinterlässt die Grünen ohne ihren langjährigen Spitzenkandidaten in einem hart umkämpften Wahlkampf. Die nächste Regierung wird sich in einem zersplitterten Landtag behaupten müssen, in dem keine Partei über eine klare Mehrheit verfügt.
Tatort heute schlägt Olympische Winterspiele mit Rekordquoten
Ein Krimikrimi fesselt die Nation – während die Winterspiele nur Zweiter werden. Warum Tatort heute am Sonntagabend alle Konkurrenz deklassierte und was das über die TV-Landschaft 2026 verrät.
Stuttgart verpasst Champions-League-Chance nach spektakulärem 3:3 gegen Heidenheim
Ein Spiel mit fünf Toren, zwei Elfmetern und einem späten Ausgleich: Stuttgart bleibt in der UEFA Champions League 2025 auf die Playoffs angewiesen. Heidenheim atmet im Abstiegskampf auf.
Grüne holen auf: CDU-Vorsprung in Baden-Württemberg schmilzt auf sechs Punkte
Die Grüne Welle rollt: Cem Özdemirs Partei holt dramatisch auf – während die CDU um ihre Führung bangt. Wer profitiert von der Wirtschaftskrise und den neuen Wahlregeln?
LIONTTVs dramatischer Fall: Vom YouTube-Star in die Isolation und zurück
Eine Million Abonnenten, Chart-Erfolge, dann der freie Fall: Wie Hasskampagnen und eine gescheiterte Liebe den YouTube-Star LIONTTV fast zerstörten. Kann er sich neu erfinden?
Hausarzt mit 45 Botox- und Hyaluron-Präparaten am Flughafen Stuttgart festgenommen
Warum reiste ein Arzt mit 45 medizinischen Präparaten ein – und warum gab er sich als Tourist aus? Die Ermittler haben Zweifel an seiner Geschichte. Nun droht ihm ein Strafverfahren.
Flyvbird testet Direktflüge von Mannheim nach Berlin und Hamburg für Geschäftsreisende
Schneller als die Bahn, flexibler als das Auto: Ein revolutionäres Flugkonzept für Geschäftsleute startet in der Rhein-Neckar-Region. Wer profitiert – und bleibt es ein Test?
Zollfahnder decken tausende Verstöße gegen Arbeitsrecht in Großrazzia auf
Mit 160 Beamten und digitalen Ermittlungsmethoden ging der Zoll gegen Lohnbetrug vor. Die Bilanz: Millionenstrafen, Haftjahre – und eine klare Warnung an risikoreiche Branchen.
Jan Köppens harter Umgang mit Gil Ofarim spaltet die Dschungelshow-Fans
Ein Sieg, der Deutschland polarisiert: Während die einen Gil Ofarims Triumph feiern, werfen andere Jan Köppen vor, zu hart ins Gericht gegangen zu sein. Doch was steckt wirklich dahinter? Der Moderator zieht sich zurück – doch die Diskussion über Verantwortung und Vergebung geht weiter.