L170 durch die Wutachschlucht wird nach fünf Jahren wieder freigegeben
Jakob BraunL170 durch die Wutachschlucht wird nach fünf Jahren wieder freigegeben
Die L170 durch die Wutachschlucht wird nach Jahren der Sperrung wiedereröffnet
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Landesstraße 170, die rund zwei Millionen Euro kosteten, stehen kurz vor dem Abschluss. Die Straße war seit Anfang 2021 wegen eines Brückeneinsturzes und Erdrutschschäden gesperrt.
Die L170 wurde erstmals am 4. Februar 2021 geschlossen, nachdem die Vöringfossen-Brücke eingestürzt war. Ein Erdrutsch zu Beginn des Jahres 2024 führte zu weiteren Verzögerungen, sodass die Strecke seit August 2025 nicht befahrbar war. Das Land Baden-Württemberg finanzierte die Reparaturarbeiten in Höhe von zwei Millionen Euro vollständig.
Zu den Maßnahmen gehörten eine Bohrpfahlwand zur Hangstabilisierung, eine verbesserte Entwässerung sowie ein System zur Überwachung von Bodenbewegungen. Die letzten Arbeiten umfassen nun das Aufbringen der finalen Asphaltschicht, das Aufbringen der Straßenmarkierungen und die Montage neuer Leitplanken.
Die Straße soll am Dienstag, dem 7. April 2026, nach Ostern wieder freigegeben werden – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Bis Ende April werden noch kleinere Restarbeiten unter teilweiser Fahrbahnverengung und Ampelregelung durchgeführt.
Mit der Wiedereröffnung nimmt auch der saisonale Shuttlebus durch die Wutachschlucht seinen Betrieb wieder auf. Der Service steht rechtzeitig zum Beginn der Touristensaison bereit.
Die Freigabe der L170 stellt eine wichtige Verbindung durch die Schlucht wieder her. Sowohl Touristen als auch Anwohner profitieren von der Wiederaufnahme des Shuttlebus-Verkehrs. Die umfassenden Sanierungen, darunter Hangverstärkungen und Entwässerungsmaßnahmen, sollen künftige Sperrungen verhindern.






