Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – Landbewohner besonders betroffen
Jakob BraunLandkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – Landbewohner besonders betroffen
Laut Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), ist nicht damit zu rechnen, dass die Energiepreise in absehbarer Zeit sinken werden. Er warnt, dass die anhaltenden geopolitischen Spannungen die Kosten auf längere Sicht hoch halten werden. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem viele Bewohner ländlicher Regionen mit steigenden Sprit- und Heizkosten zu kämpfen haben.
Brötel betonte, dass zusätzliche finanzielle Hilfen für die Menschen auf dem Land mittlerweile eine Frage des Überlebens seien. Längere Arbeitswege und höhere Spritpreise belasteten sie deutlich stärker als Stadtbewohner. Ohne Unterstützung, so seine Überzeugung, werde es für viele ernsthafte Schwierigkeiten geben.
Er forderte schnelle Maßnahmen zur Entlastung bei den Energiepreisen und schlug Lösungen wie Treibstoffrabatte oder eine höhere Pendlerpauschale vor. Entscheidend sei, dass die Hilfen auch bei denen ankämen, die außerhalb der Ballungsräume lebten. Ein fairer Lebensstandard in ganz Deutschland hänge davon ab, diese Kostendifferenzen auszugleichen.
Der DLT-Präsident rief die Bundesregierung zudem auf, Unterstützungsmaßnahmen vorzubereiten, die über den Sommer hinaus – und möglicherweise noch länger – wirken. Ohne langfristige Planung, warnte er, würden Haushalte auf dem Land weiterhin eine unzumutbare Last tragen.
Brötels Warnungen unterstreichen die wachsende Kluft zwischen den Energiepreisen in Stadt und Land. Seine Vorschläge zielen auf gezielte Entlastungen ab, etwa durch Verkehrsbeihilfen, um den Druck zu mindern. Die Regierung sieht sich nun mit Forderungen konfrontiert, zu handeln, bevor sich die Lage für die Betroffenen weiter verschärft.






