Landshuts Kliniken fusionieren: Großer Umbruch für Patientenversorgung ab 2026
Maximilian BrandtLandshuts Kliniken fusionieren: Großer Umbruch für Patientenversorgung ab 2026
Umfassende Umstrukturierung der medizinischen Versorgung in Landshut nach Fusion lokaler Gesundheitseinrichtungen
In Landshut läuft derzeit eine große Neuorganisation der medizinischen Dienstleistungen an, nachdem lokale Gesundheitsversorger fusioniert wurden. Zum 1. Januar 2026 wurden die LA-Regio Kliniken gegründet, um städtische und kreisangehörige Einrichtungen zusammenzufassen. Laut Vorstand zielen die Veränderungen darauf ab, die langfristige Versorgung der Region zu sichern.
Die erste Phase der Umstrukturierung beginnt Ende März. Die Gefäßchirurgie wird am 30. März unter der Leitung von PD Dr. Georgios Meimarakis nach Landshut-Achdorf verlegt. Bis April folgt dann die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, die nach Landshut-Mitte umzieht und dort um das robotergestützte System "Da Vinci" erweitert wird. Während des Übergangs sind keine Einschränkungen im Leistungsangebot zu erwarten.
In den kommenden Jahren wird die Zentralisierung weiter voranschreiten: Die Abteilungen für Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie werden am Standort Landshut-Mitte gebündelt. Gleichzeitig verlagern sich die kardiologischen Dienstleistungen nach Landshut-Achdorf, wohin mittelfristig auch die Medizinische Klinik II aus Landshut-Mitte umziehen soll.
Die vollständige Umsetzung der Fusion und des Umstrukturierungsplans wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Nach Abschluss sollen die wichtigsten medizinischen Fachbereiche an zwei Hauptstandorten konzentriert werden. Die Verantwortlichen betonen, dass das Ziel darin besteht, eine stabile und hochwertige Gesundheitsversorgung für die Region langfristig zu gewährleisten.






