Lörrach investiert 182.500 Euro in demokratische Bildung und lebendige Geschichte
Finn BauerLörrach investiert 182.500 Euro in demokratische Bildung und lebendige Geschichte
Lörrach hat 182.500 Euro an Fördergeldern eingeworben, um die demokratische Bildung und das historische Bewusstsein in der Region zu stärken. Das Geld fließt 2026 in mehrere Projekte, darunter Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen und einen Graphic Novel. Die Verantwortlichen wollen damit die lokale Geschichte für Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen – insbesondere für jüngere Zielgruppen – lebendiger und ansprechender vermitteln.
Ein großer Teil der Mittel – 95.000 Euro – entfällt auf den Tag der Demokratie, eine mehrteilige Veranstaltung rund um das Alte Rathaus. Das Programm umfasst eine Gala für alle sowie die Lange Nacht der Demokratie am 2. Oktober, während der Schwerpunkt der Aktivitäten auf den 19. September gelegt ist. Bei diesen Treffen werden Diskussionen, Workshops und kulturelle Darbietungen angeboten, um die Bürgerbeteiligung an demokratischen Themen zu fördern.
Neu ins Leben gerufen werden zudem die Struve-Gespräche, eine Reihe zu Themen wie Freiheit, Wohlstand und demokratischen Werten. Die Veranstaltung soll den Bewohnerinnen und Einwohnern einen Raum für offenen Austausch bieten.
Weitere 24.000 Euro sind für einen Graphic Novel über die Lörracher Revolution von 1848 vorgesehen. Das speziell für junge Leserinnen und Leser konzipierte Buch wird die historischen Ereignisse in einer zugänglichen Form aufbereiten und soll im Herbst 2026 erscheinen.
Mit 63.500 Euro wird zudem die Dauerausstellung im Dreiländermuseum modernisiert. Die Aktualisierungen erweitern die Inhalte zur Geschichte der Demokratie und sorgen dafür, dass die Ausstellung für Besucherinnen und Besucher auch künftig informativ und relevant bleibt.
Die Mittel werden im Laufe des Jahres 2026 schrittweise für Bildungs- und Kulturprojekte eingesetzt. Der Graphic Novel, die Museumsmodernisierung und die öffentlichen Veranstaltungen sollen ein breites Publikum erreichen. Die Stadtverantwortlichen erhoffen sich davon eine Stärkung des lokalen Demokratieverständnisses und eine vertiefte Auseinandersetzung mit seinen historischen Wurzeln.






