Luke Littlers schwierige Rückkehr: Buhrufe und Druck in der Berlin-Arena
Finn BauerLuke Littlers schwierige Rückkehr: Buhrufe und Druck in der Berlin-Arena
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück – Premier-League-Darts macht Station in Berlin
Der 18-jährige Dartstar Luke Littler wird in dieser Woche für den achten Spieltag der Premier League nach Berlin reisen. Sein Besuch steht unter keinem guten Stern: Bei früheren Turnieren sah er sich wiederholt mit buhenden Zuschauern konfrontiert. Am Donnerstag trifft er auf Stephen Bunting.
Offen hat Littler eingeräumt, dass er es nicht mag, in Deutschland zu spielen – Grund ist die oft feindselige Stimmung in den Hallen. Im April 2023 erreichte er zwar das Halbfinale des German Darts Grand Prix, unterlag dort aber Gian van Veen – begleitet von lauten Buhrufen des Publikums. Erst kürzlich erlebte er bei der EM 2025 in Dortmund ein weiteres frühes Aus, als er gegen James Wade verlor.
Der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster äußerte sich im Love The Darts-Podcast zu der Situation. Er betonte, dass negative Zuschauerreaktionen zum Sport dazugehörten und nicht jeder Spieler überall beliebt sei. Gleichzeitig hob Webster hervor, dass Littler gelernt habe, die Ablehnung in zusätzliche Motivation umzumünzen.
Trotz der Widrigkeiten bleibt Littler eine Schlüsselfigur in der Premier League. Seine Rückkehr nach Deutschland wird einmal mehr eine Probe auf seine mentale Stärke unter Druck. Das Duell in Berlin bietet ihm die Chance, sich gegen die unwirtliche Atmosphäre in deutschen Arenen durchzusetzen. Das Match gegen Bunting wird zeigen, ob es ihm gelingt, die Energie des Publikums für sich zu nutzen – und könnte seinen Umgang mit künftigen Turnieren im Land prägen.






