Mainz: Staus im Zentrum gefährden Schulkinder auf Zebrastreifen
Staus im Mainzer Stadtzentrum gefährden Fußgänger – besonders Schulkinder
Verkehrsstaus im Zentrum von Mainz stellen eine zunehmende Gefahr für Fußgänger dar, insbesondere für Schulkinder. Autos und Busse halten häufig auf Zebrastreifen, versperren so den Weg und zwingen Passanten zu riskanten Ausweichmanövern. Eltern und Anwohner zeigen sich besorgt über die Situation.
Besonders kritisch wird es während der morgendlichen Stoßzeit, wenn Straßensperrungen und Baustellen den Verkehr zusätzlich belasten. In der Rheinstraße kommen Fahrzeuge regelmäßig direkt auf dem Zebrastreifen zum Stehen, sodass Fußgänger um sie herumlaufen müssen. Christian Voigt, ein Vater aus dem Stadtteil Lauterenviertel, begleitet täglich Kinder zur Eisgrub-Grundschule und hat die Gefahren selbst miterlebt.
Für Kinder ist das Überqueren der Straße besonders riskant, da Autofahrer sie zwischen den Fahrzeugen oft nicht sehen – selbst wenn die Ampel für Fußgänger Grün zeigt. Die Polizei kontrollierte am 12. Mai vor Ort, stellte jedoch keine akut lebensbedrohlichen Situationen fest. Allerdings bestätigten die Beamten, dass Fahrer manchmal falsch einschätzen, ob sie den Zebrastreifen noch vor der Ampelumschaltung freimachen können.
Voigt hat sich bereits an die Stadtverwaltung und die Mainzer Mobilität gewandt, bisher jedoch ohne Antwort. Verschärft wird das Problem durch Stadtbusse, die ebenfalls regelmäßig die Überwege blockieren und Fußgänger im Stich lassen.
Die anhaltenden Staus setzen Fußgänger – vor allem Schulkinder auf dem Weg zur Schule – weiterhin unnötigen Risiken aus. Ohne Gegenmaßnahmen wird sich die Situation in der Rheinstraße und Umgebung voraussichtlich nicht bessern. Die Behörden haben das Problem zwar anerkannt, konkrete Lösungsansätze stehen jedoch noch aus.






