28 March 2026, 14:19

Mainzer Frühlingsfest 2026: Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment zurück

Eine belebte Stadtstraße an einem Silvesterabend in Berlin mit Gebäuden, Bäumen, Laternenpfählen, Ampeln, Schildern, Zelten, Menschen und einem prächtigen Feuerwerk am Himmel.

Mainzer Frühlingsfest 2026: Feuerwerk kehrt nach Drohnen-Experiment zurück

Das Mainzer Frühlingsfest am Rhein kehrt 2026 mit traditionellem Feuerwerk zurück

Die Veranstalter haben auf den öffentlichen Wunsch reagiert, nachdem im vergangenen Jahr zur Johannisnacht eine Drohnen-Lichtshow gezeigt worden war. Das Fest findet von Samstag, dem 28. März, bis Sonntag, dem 12. April, entlang des Rheinufers in Mainz statt.

Der Schaustellerverband hat für das diesjährige Fest zwei Feuerwerke geplant. Das erste eröffnet die Feierlichkeiten, ein zweites ist für Samstag, den 11. April, vorgesehen. Beide Shows werden vollständig vom Verband finanziert und organisiert.

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Im vergangenen Jahr hatte Mainz das übliche Feuerwerk zur Johannisnacht durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Diese Entscheidung ging auf einen Vorstoß von Oberbürgermeister Nino Haase zurück, der sich für Drohnen wegen ihrer Umweltfreundlichkeit und der nachhaltigen visuellen Wirkung ausgesprochen hatte. Auch Marianne Grosse, damals Leiterin des Kulturdezernats, unterstützte den Wechsel und verwies auf einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung.

Die Drohnenshow kostete jedoch über 30.000 Euro – fast doppelt so viel wie die 17.000 Euro für das traditionelle Feuerwerk. Trotz anfänglicher Offenheit für Innovationen setzen die Schausteller beim Mainzer Frühlingsfest nun wieder auf Feuerwerk. Marco Sottile, Vorsitzender des Mainzer Schaustellerverbands, hatte zuvor erklärt, man sei bereit, für Veranstaltungen wie die Johannisnacht neue Ideen auszuprobieren.

Das Fest wird an zwei separaten Abenden Feuerwerk bieten. Besucher können mit den gewohnten Darbietungen rechnen; weitere Änderungen wurden nicht angekündigt. Ob und wie die öffentliche Meinung zu Feuerwerk im Vergleich zu Drohnenshows bei Großveranstaltungen berücksichtigt wird, teilten die Veranstalter nicht mit.

Quelle