23 March 2026, 16:16

Massenkarambolage auf der A 3 bei Ratingen: Fünf Verletzte und stundenlange Sperrung

Ambulanz am Straßenrand mit Motorradfahrern und Passanten in der Nähe, umgeben von Bäumen, Gebäuden und Schildern unter einem klaren blauen Himmel.

Massenkarambolage auf der A 3 bei Ratingen: Fünf Verletzte und stundenlange Sperrung

Schwerer Massenunfall auf der A 3 bei Ratingen sorgt für massive Behinderungen

Am 25. Februar 2026 kam es auf der Autobahn A 3 in der Nähe von Ratingen zu einem schweren Unfall mit mehreren Fahrzeugen, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Bei dem Zusammenstoß waren zwei Lastwagen und drei Pkw beteiligt. Fünf Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer. Die Rettungskräfte trafen kurz vor 12:30 Uhr am Unfallort ein und mussten die Straße vorübergehend für die Bergungsarbeiten voll sperren.

Mindestens fünf Fahrer waren direkt in den Unfall verwickelt, darunter ein außer Dienst befindlicher Rettungssanitäter der Feuerwehr Velbert, der zufällig vor Ort war. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen, zwei wurden schwer verletzt. Einer der Schwerverletzten wurde mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, der andere mit dem Rettungshubschrauber Christoph 9 in eine Klinik nach Duisburg geflogen.

Die Berufsfeuerwehr Ratingen sowie freiwillige Kräfte aus Hösel und Mitte sicherten die Unfallstelle ab und banden ausgetretenen Dieselkraftstoff und Hydrauliköl mit Bindemitteln. Die Rettungsdienste aus Ratingen und Heiligenhaus – unterstützt von einem Notarzt und Mitarbeitern des Wasserverbands – arbeiteten gemeinsam mit der Autobahnpolizei und der Autobahnmeisterei an der Bewältigung der Folgen. Zusätzlich leistete die Feuerwehr Duisburg Unterstützung.

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Ersten Ermittlungserkenntnissen zufolge könnte überhöhte Geschwindigkeit eine Ursache für den Unfall sein. Ein Drogentest bei einem der Fahrer fiel später positiv auf THC und Kokain aus.

In einem nicht zusammenhängenden Vorfall hielt die Polizei am späten Sonntagabend in Bad Fallingbostel einen 29-jährigen E-Scooter-Fahrer an.

Die Autobahn wurde wieder freigegeben, sobald die Bergungsarbeiten abgeschlossen waren. Die beiden Schwerverletzten befinden sich weiterhin in Krankenhausbehandlung in Duisburg und im Kreis Mettmann. Die Behörden untersuchen weiter die Unfallursache, wobei insbesondere Geschwindigkeit und Drogeneinfluss im Fokus stehen.

Quelle