13 March 2026, 20:24

Matthäus analysiert Freiburgs Krise und plädiert für Undavs WM-Chance

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und Himmel, mit Text, der Zahlen unten links auflistet.

Matthäus analysiert Freiburgs Krise und plädiert für Undavs WM-Chance

Ehemaliger Nationalmannschaftskapitän Lothar Matthäus hat sich zu den jüngsten Schwierigkeiten des SC Freiburg und den Stürmeroptionen der DFB-Elf geäußert. Seine Aussagen folgen auf die enttäuschende Hinrundenvorstellung der Breisgauer gegen den KRC Genk in der Europa League. Zudem nahm Matthäus zu den Chancen des VfB Stuttgart im bevorstehenden Duell mit dem FC Porto Stellung.

Matthäus kritisierte die Leistung Freiburgs gegen Genk als "alles andere als ideal". Trotz des Rückschlags bleibt er zuversichtlich, dass die Mannschaft im Rückspiel vor heimischem Publikum die Wende schaffen kann. Ihre starke Bilanz im eigenen Stadion gibt ihnen eine reale Chance auf die Aufholjagd.

Auch zu den Aussichten des VfB Stuttgart gegen Porto äußerte sich der Rekordnationalspieler. Obwohl die Schwaben als Außenseiter in das Rückspiel gehen, sieht Matthäus realistische Möglichkeiten für ein Weiterkommen.

Beim Thema Nationalmannschaft sprach sich Matthäus für eine WM-Nominierung von Deniz Undav aus. Mit 20 Toren und 12 Vorlagen in 35 Spielen in dieser Saison glänzt der Stürmer mit überzeugenden Leistungen. Matthäus betonte, dass seine Statistiken für eine Berücksichtigung sprechen – besonders angesichts der vielen verletzungsbedingt oder formschwachen Alternativen. Der 31-Jährige traf bereits dreimal für die DFB-Auswahl, was seine Claims auf einen Platz im Kader zusätzlich untermauert.

Matthäus' Einschätzungen unterstreichen Freiburgs Verbesserungsbedarf, ohne das Vertrauen in die Heimstärke zu verlieren. Für Stuttgart bleibt der Weg zwar steinig, aber nicht aussichtslos. Undav hingegen könnte sich mit seinen konsequent starken Leistungen einen Platz im WM-Aufgebot Deutschlands sichern – und so die Lücke füllen, die verletzte oder nicht in Form befindliche Stürmer hinterlassen haben.

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