Mehrere Verkehrsunfälle und Polizeieinsätze erschüttern Süddeutschland
Maximilian BrandtMehrere Verkehrsunfälle und Polizeieinsätze erschüttern Süddeutschland
In den letzten Tagen hat es in Süddeutschland mehrere Verkehrsvorfälle gegeben. Bei zwei getrennten Unfällen wurden Autofahrer verletzt, während die Polizei einen Reisebus wegen schwerwiegender Verstöße aus dem Verkehr zog. Zudem ermitteln die Behörden nach einer tätlichen Auseinandersetzung auf einem Supermarkt-Parkplatz.
Auf der Tiefenbachstraße fuhr ein 35-jähriger Mann auf den VW Golf einer 73-jährigen Frau auf. Unaufmerksamkeit und zu geringer Sicherheitsabstand führten zum Zusammenstoß. Durch den Aufprall schleuderte ihr Fahrzeug von der Straße in einen Graben. Die Frau erlitt leichte Verletzungen, musste aber nicht mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Auto war anschließend nicht mehr fahrbereit.
Auf der Bundesstraße 297 kollidierte eine 72-jährige Frau mit ihrem VW Golf mit einem Lkw, der von einem 54-jährigen Mann gesteuert wurde. Beide Fahrer wurden verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Keines der Fahrzeuge konnte nach dem Unfall noch gefahren werden.
In Nürtingen stoppte die Polizei einen Reisebus, nachdem technische Mängel und Verkehrsverstöße festgestellt worden waren. Das Fahrzeug war etwa 30 Stunden ohne vorgeschriebene Pausen unterwegs gewesen. Zudem war der Geschwindigkeitsbegrenzer manipuliert worden. Die Behörden beschlagnahmten den Bus und verlangten von den beiden Fahrern sowie dem Halter eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5.000 Euro.
Unterdessen ermittelt die Polizei in Balingen gegen drei Männer wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit auf einem Supermarkt-Parkplatz.
Der Reisebus bleibt bis auf Weiteres stillgelegt. Die verletzten Fahrer der beiden Unfälle befinden sich in medizinischer Behandlung. Die Ermittlungen zur Schlägerei auf dem Parkplatz sowie zu den Verstößen mit dem Bus dauern an.






