Mittelstand in der Krise: Wie Familienbetriebe wie Heinz Gothe um ihr Überleben kämpfen
Jakob BraunMittelstand in der Krise: Wie Familienbetriebe wie Heinz Gothe um ihr Überleben kämpfen
Ein kürzlicher Besuch bei der Heinz Gothe GmbH & Co. KG hat die wachsenden Belastungen für den deutschen Mittelstand deutlich gemacht. Die CDU-Politiker Vanessa Odermatt, Jochen Klenner und Andreas Pillen trafen sich mit dem familiengeführten Unternehmen, um über die Herausforderungen zu sprechen, vor denen Industriebetriebe in Krisenzeiten stehen. Das seit 1920 auf Edelstahlrohre und Behälterbau spezialisierte Unternehmen kämpft mittlerweile mit steigenden Kosten und wirtschaftlicher Unsicherheit.
Die Heinz Gothe GmbH & Co. KG stellt geschweißte Rohre, Formstücke und komplexe Rohrleitungssysteme für die globale Industrie her. Als traditionsreiches Familienunternehmen verkörpert es sowohl die Widerstandsfähigkeit als auch die Verwundbarkeit des deutschen Mittelstands. Doch steigende Energiepreise, instabile Lieferketten und wirtschaftliche Turbulenzen setzen Produktion, Aufträge und Investitionen stark zu.
Die CDU-Politiker betonten, dass globale Krisen auch vor lokalen Betrieben nicht haltmachen. Die Beschäftigten hätten mit höheren Mieten, Transportkosten und Lebensmittelpreisen zu kämpfen, was die Belastung für die Familien erhöht. Zudem werde es immer schwieriger, junge Fachkräfte zu gewinnen, da die wirtschaftliche Unsicherheit viele davon abhalte, eine handwerkliche Ausbildung zu beginnen.
Laut den Politikern seien stabile Energiepreise, weniger bürokratische Hürden und verlässliche Wirtschaftspolitik entscheidend für das Überleben der Unternehmen. Sie warnten, dass wirtschaftliche Schwierigkeiten direkt auf die Beschäftigten durchschlagen. Den Mittelstand zu schützen bedeute auch, Arbeitsplätze, Zukunftsperspektiven und den sozialen Zusammenhalt zu sichern.
Der Besuch unterstrich eine zentrale Botschaft: Starke Wirtschaftspolitik ist Sozialpolitik. Ohne Unterstützung drohen Unternehmen wie die Heinz Gothe GmbH & Co. KG weiter zu schwächeln – mit Folgen für Beschäftigte und ganze Regionen. Die CDU forderte daher dringende Maßnahmen, um das industrielle Rückgrat Deutschlands und die davon abhängigen Existenzgrundlagen zu sichern.






