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Eine Hand mit einem Kochsalzschlauch und einer Nadel sowie mehreren Pflastern auf der Haut.

MVZ Münsingen schließt chirurgische Praxis bis Ende 2025 endgültig

Die allgemeinchirurgische und unfallchirurgische Praxis im Münsinger MVZ II wird bis Ende 2025 ihre Türen schließen. Die umliegenden Kreiskrankenhäuser hatten versucht, Nachfolgeärzte zu finden, scheiterten jedoch bei der Suche nach geeigneten Nachfolgern. Die Entscheidung ist Teil umfassender Umstrukturierungen im lokalen Gesundheitswesen.

Trotz intensiver Gespräche blieb die Suche nach neuen Ärzten für die Praxis erfolglos. Ohne eine Nachfolge wird der Standort zum 31. Dezember 2025 seinen Betrieb einstellen. Verantwortliche betonen, dass es sich dabei um eine strukturelle Anpassung und nicht um eine generelle Kürzung der Versorgungsleistungen handele.

Die stationäre chirurgische Versorgung in der Albklinik Münsingen bleibt weiterhin in vollem Umfang erhalten. Auch die Notfallversorgung ist rund um die Uhr sowohl in der Albklinik Münsingen als auch im Klinikum am Steinenberg sichergestellt. Patienten, die außerhalb der regulären Sprechzeiten dringend ärztliche Hilfe benötigen, werden gebeten, sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Baden-Württemberg zu wenden.

Die Kassenärztliche Vereinigung betreibt eine 24-Stunden-Hotline, über die Patienten zur nächstgelegenen Notfallpraxis vermittelt werden. Bisher wurden keine Details zu den Ärzten bekannt, die ursprünglich die Praxis übernehmen sollten.

Mit der Schließung endet die allgemeinchirurgische und unfallchirurgische Versorgung im MVZ II, während Notfall- und stationäre Behandlungen ohne Einschränkungen fortgeführt werden. Patienten mit akutem Behandlungsbedarf können sich weiterhin an den KV-Notdienst oder die örtlichen Krankenhäuser wenden.