Neue Kampagne für mehr Sicherheit auf engen Feldwegen im Ostallgäu gestartet
Jakob BraunNeue Kampagne für mehr Sicherheit auf engen Feldwegen im Ostallgäu gestartet
Rücksicht schafft freien Weg: Neue Kampagne für mehr Sicherheit auf schmalen Feldwegen im Ostallgäu
Im Landkreis Ostallgäu ist die Initiative "Rücksicht schafft freien Weg" gestartet, um die Sicherheit auf engen Feld- und Waldwegen zu verbessern. Hinter der Aktion stehen die Tourismusverband Ostallgäu und der Bayerische Bauernverband, die damit eine bessere Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Forstleuten und Freizeitnutzern fördern wollen. Die ersten Hinweisschilder und Bodenmarkierungen sind nun in Goldhasen in der Nähe des Schwaltenweiher-Sees aufgestellt worden.
Anlass für die Kampagne sind wachsende Bedenken wegen der zunehmenden Nutzung gemeinsamer Wege, die immer stärker frequentiert werden. Landwirte wie Xaver Paulsteiner betonen, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist, um gefährliche Begegnungen zu vermeiden. Freizeitsportler und Spaziergänger werden aufgefordert, bei herannahenden Maschinen oder Viehherden beiseitezutreten, um einen sicheren Durchgang für alle zu gewährleisten.
Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Vorsitzende des Tourismusverbands, unterstrich die Bedeutung des Projekts. Die Bodenmarkierungen und Schilder sollen Nutzer auf schmalen Pfaden leiten und so das Unfallrisiko verringern. Weitere Standorte werden je nach Bedarf hinzukommen – Anregungen dazu können Gemeinden und Anwohner an den Tourismusverband richten.
Ziel der Kampagne "Rücksicht schafft freien Weg" ist es, das Miteinander von Landwirtschaft und Freizeitaktivitäten im Außenbereich zu erleichtern. Durch klare Beschilderung und eine gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit sollen Konflikte auf vielgenutzten ländlichen Wegen abnehmen. Die weitere Ausweitung der Maßnahme hängt von der lokalen Nachfrage und der fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Besuchern ab.






