27 April 2026, 18:17

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 lindern

Großes Gebäude mit einem grünen Bereich vorne, umgeben von einem Metallzaun, mit einem Weg, Bäumen, Masten, Bannern, einem geparkten Fahrrad, näheren Häusern und einem bewölktem Himmel, als das neue Kinderspielgelände an der Schule identifiziert.

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 lindern

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt geplant: Entlastung für überlastetes Betreuungssystem

In der Unstrutstraße im Braunschweiger Stadtteil Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen. Die Einrichtung zielt darauf ab, den dringenden Mangel an Betreuungsplätzen in dem Gebiet zu beheben. Nun haben Stadtvertreter das räumliche Konzept für das Projekt vorgestellt.

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Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in der gesamten Stadt. Es fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Zudem liegen die Versorgungsquoten im Stadtteil deutlich unter den städteweiten Zielvorgaben.

Die geplante Kita wird drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe umfassen. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen. Betrieben wird die neue Einrichtung vom Caritasverband Braunschweig, der die Betreuung vom bald schließenden St.-Kjeld-Kindergarten übernehmen wird.

Das Gebäude entsteht in modularer Serienbauweise und dient als Pilotprojekt für künftige Kita-Neubauten. Die Gesamtkosten sind auf 10 Millionen Euro gedeckelt. Über den Vorschlag stimmt der Verwaltungsausschuss am 17. Juni 2026 ab. Bei einer Zustimmung könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Fertigstellung ist für 2030 geplant.

Der Standort an der Unstrutstraße liegt in der Nähe bestehender Betreuungseinrichtungen in der Ilmenaustraße und am Muldeweg. Die Wahl des Ortes soll die Angebote zentralisieren und die Erreichbarkeit für Familien aus der Nachbarschaft verbessern.

Die neue Kita würde die angespannte Situation im Weststädter Betreuungssystem entlasten. Falls das Vorhaben wie geplant voranschreitet, könnte die Einrichtung noch vor Ende des Jahrzehnts ihre Türen öffnen. Zudem könnte der modulare Ansatz des Projekts zum Vorbild für den Bau weiterer Kitas in der Stadt werden.

Quelle