Neukölln bekommt modernes Umspannwerk für 78 Millionen Euro bis 2031
Neues Umspannwerk ersetzt veraltete Anlage in Berlin-Neukölln
Ein modernes Umspannwerk soll in Berlin-Neukölln eine in die Jahre gekommene Anlage ersetzen. Das 78-Millionen-Euro-Projekt wird die Stromversorgung des Bezirks modernisieren und so für Zehntausende Haushalte und Unternehmen eine zuverlässige Energieversorgung sichern. Der offizielle Baubeginn erfolgte mit einem Spatenstich am 26. März 2023.
Das bestehende Umspannwerk an der Karl-Marx-Straße ist seit den 1970er-Jahren in Betrieb. Zuvor befand sich auf dem Gelände bis in die frühen 1950er-Jahre eine Fabrik, in der Busse und Straßenbahnen produziert wurden. Nun errichtet Stromnetz Berlin an derselben Stelle einen hochmodernen Ersatzbau.
Vor Baubeginn führt das Unternehmen Bodenuntersuchungen durch und räumt alte Fundamente. Die neue Anlage wird eine Ziegelfassade, Grünflächen sowie eine Solaranlage umfassen, um die Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen. Der Rohbau soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein.
Dr. Stefan Rolauffs, Leiter der Netzentwicklung bei Stromnetz Berlin, betonte die Bedeutung des Projekts für die zukünftige Energieversorgung des Bezirks. Auch Jochen Biedermann, Neuköllns Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, lobte die Zusammenarbeit zwischen der lokalen Verwaltung und Stromnetz Berlin. Die Inbetriebnahme des neuen Umspannwerks ist für Ende 2031 geplant.
Die modernisierte Anlage wird Haushalte und Unternehmen in ganz Neukölln mit Strom versorgen. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit und moderne Infrastruktur soll das Projekt das Stromnetz des Bezirks für die kommenden Jahrzehnte stärken. Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beläuft sich auf 78 Millionen Euro.






