Neun Kandidaten kämpfen um Direktmandat bei der Landtagswahl in Tübingen 2026

Admin User
2 Min.
Eine Person steht an einem Rednerpult mit einem Vorhang dahinter, einer Vase und Stühlen rechts und gerahmten Bildern mit daran befestigten Lampen an der Wand.

Neun Kandidaten kämpfen um Direktmandat bei der Landtagswahl in Tübingen 2026

Baden-Württemberg wählt am Sonntag, den 8. März 2026, seinen Landtag

Im Wahlkreis 62, der die Stadt Tübingen umfasst, treten bereits neun Kandidaten zur Landtagswahl an. Die Frist für die Einreichung der Bewerbungen endete am 23. Dezember 2025 – damit steht ein spannender Wahlkampf mit Vertretern verschiedener Parteien bevor.

Die Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus einem breiten politischen Spektrum: Neben Bewerbern von SPD, Grünen, FDP, AfD, Die Linke und CDU treten auch Vertreter der BSW, von Volt sowie der Satirepartei Die PARTEI an. Jede dieser Parteien hat einen Anwärter für den Direktmandatssitz im Stuttgarter Landtag nominiert.

Der Kreiswahlausschuss wird die eingereichten Vorschläge in einer öffentlichen Sitzung am 9. Januar 2026 prüfen und endgültig über die Zulassung der Kandidaten entscheiden. Am Wahltag selbst kommt das in Deutschland übliche Zweistimmensystem zur Anwendung: Mit der Erststimme wählen die Bürger einen Direktkandidaten für ihren Wahlkreis, während die Zweitstimme über die Landesliste einer Partei entscheidet. Dieses Verfahren bestimmt sowohl die lokale Vertretung als auch die Gesamtzusammensetzung des Landtags.

Eine der CDU-Kandidatinnen, Stefanie Remlinger, amtiert derzeit als Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte. Obwohl ihr Amt in keinem direkten Zusammenhang mit der baden-württembergischen Wahl steht, wurde sie in einer Pressemitteilung vom 26. November 2025 im Rahmen der Weihnachtsbeleuchtung am Leopoldplatz erwähnt, die vom 1. Dezember 2025 bis zum 9. Januar 2026 zu sehen war.

Die Landtagswahl am 8. März 2026 wird entscheiden, wer Tübingen künftig im Stuttgarter Parlament vertritt. Mit neun zugelassenen Bewerbern und einem klaren Wahlverfahren steht den Wählerinnen und Wählern nun die Wahl zwischen persönlichen Kandidaten und Parteipositionen bevor. Das Ergebnis wird die politische Ausrichtung Baden-Württembergs für die kommende Legislaturperiode prägen.