Nick Kyrgios feiert emotionales Comeback in Stuttgart nach monatelanger Pause
Finn BauerNick Kyrgios feiert emotionales Comeback in Stuttgart nach monatelanger Pause
Nick Kyrgios hat in Stuttgart sein Comeback im Wettkampftennis nach langer Pause gefeiert. Der Australier hatte sich einer Handgelenksoperation sowie vier Knieoperationen unterziehen müssen und war dadurch aus der Weltrangliste gefallen. Sein Rückkehrmatch begann mit einem Sieg gegen den an Position 36 der Welt gesetzten Corentin Moutet in der ersten Runde.
In seinem Auftaktmatch besiegte Kyrgios Corentin Moutet und zog damit weiter. Zudem trat er im Doppel an der Seite von Alexander Bublik an und erreichte das Viertelfinale.
In der zweiten Runde traf Kyrgios auf den japanischen Qualifikanten Sho Shimabukuro. Das Match dauerte eine Stunde und 52 Minuten. Kyrgios setzte im ersten Satz einen Unterhand-Aufschlag ein, um einen Punkt zu gewinnen, verlor den Satz jedoch mit 4:6. Den zweiten Satz entschied er im Tie-Break mit 7:6 (7:5) für sich. Im entscheidenden dritten Satz setzte sich Shimabukuro mit 13 Gewinnschlägen und nur 6 unerzwungenen Fehlern durch, während Kyrgios 11 Winner und 10 unerzwungene Fehler verbuchte – am Ende unterlag er mit 4:6.
Während des Spiels hinterfragte Kyrgios den Stuhlrichter, warum er nicht darüber informiert worden sei, dass es sich um das letzte Spiel vor dem Ballwechsel handelte.
Nun reist Kyrgios weiter zum Rasenturnier in Halle. Dort will er sich eine Wildcard für Wimbledon sichern. Trotz der Niederlage markiert seine Rückkehr auf den Platz einen wichtigen Schritt nach einer langen Rehabilitationsphase.






