21 March 2026, 06:15

NRW stockt juristische Ausbildung 2026 massiv auf – 1.700 neue Referendare geplant

Ein vergilbtes Rechtsdokument mit der Überschrift "Vorschläge zur Gründung einer Akademie in George Town, Patowack-River, Maryland."

NRW stockt juristische Ausbildung 2026 massiv auf – 1.700 neue Referendare geplant

Nordrhein-Westfalen will sein juristisches Ausbildungsprogramm im Jahr 2026 deutlich ausbauen. Das Land plant, 1.700 neue Referendare einzustellen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Diese Aufstockung folgt einem Beschluss, ab Juli 2024 wieder verstärkt in die juristische Ausbildung zu investieren.

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Im Rahmen des Vorbereitungsdienstes müssen angehende Juristen ein dreimonatiges Praktikum in einer öffentlichen Behörde absolvieren. Diese Station ist fester Bestandteil der Pflichtausbildung. Die Bezirksregierung Münster koordiniert die Verwaltungsaufgaben, während das Landgericht Münster als zentrale Vermittlungsstelle für die Praktikumsplätze fungiert.

Die Erhöhung der Referendarzahlen entspricht einem Anstieg von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und bringt die Einstellungszahlen damit auf das Niveau des Jahres 2023 zurück. Kürzlich trafen sich Verantwortliche, um die weitere Zusammenarbeit zwischen Gericht und Bezirksregierung bei der Ausbildung des juristischen Nachwuchses zu besprechen.

Durch die Expansion werden 2026 insgesamt 1.700 Referendare in das Programm aufgenommen. Der Schritt unterstreicht das erneuerte Engagement des Landes für die juristische Ausbildung. Öffentliche Einrichtungen kommen dabei eine Schlüsselrolle zu, um die nächste Generation von Juristen zu fördern.

Quelle