Porsche kämpft mit Rekordverlust – jetzt folgt die radikale Wende
Porsche verzeichnet das schlechteste Finanzjahr seit über 15 Jahren: Der Nettogewinn brach 2025 um mehr als 90 Prozent ein. Nun will der Sportwagenhersteller seine Strategie anpassen, um die zukünftige Rentabilität zu sichern.
Im vergangenen Herbst stellte Porsche die Produktion der bisherigen 718-Baureihe ein. Dennoch bleibt die Einstiegsmodellreihe 718 erhalten, um neue Kundengruppen zu gewinnen. Das Modell ist weiterhin ein zentraler Baustein der Strategie, ein breiteres Publikum anzusprechen.
Seit Januar führt Michael Leiters das Unternehmen – zuvor stand er an der Spitze von McLaren. Er erwartet rasche Fortschritte bei einem zweiten Sparpaket. Noch vor der Werksstilllegung im Juli soll ein Abkommen mit den Mitarbeitenden finalisiert werden.
Zudem plant Porsche, die Produktion unter die Marke von 280.000 Fahrzeugen des Vorjahres zu senken. Um trotz geringerer Stückzahlen profitabel zu bleiben, setzt das Unternehmen auf eine engere Zusammenarbeit mit Audi. Diese Partnerschaft gilt als entscheidend für die finanzielle Stabilität.
Nach dem drastischen Gewinnrückgang steht Porsche vor einer schwierigen Phase. Geringere Produktionszahlen und die intensivierte Kooperation mit Audi sind zentrale Elemente der Erholung. Die Verhandlungen über Kostensenkungen sollen noch vor der Sommerpause abgeschlossen werden.






