Preisfehler an Shell-Tankstelle löst Massenandrang in Straubenhardt aus
Finn BauerPreisfehler an Shell-Tankstelle löst Massenandrang in Straubenhardt aus
Tankstellen-Chaos in Straubenhardt: Preisfhler lockt Scharen von Autofahrern an
Eine Shell-Tankstelle in Straubenhardt sorgte am Mittwochabend für Aufsehen, nachdem ein Preisfehler die Spritkosten auf ungewöhnlich niedrige Werte sinken ließ. Der Irrtum führte zu einem kurzen Ansturm von Kunden, bevor das Problem behoben wurde. Die Behörden erinnerten anschließend die Betreiber an ihre gesetzlichen Pflichten bei der Preiskennzeichnung.
Ausgelöst wurde der Vorfall, als der Preis für E10-Kraftstoff an der Tankstelle auf nur noch 1,81 Euro pro Liter fiel. Auch Superbenzin verbilligte sich auf 1,87 Euro – deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Rund 100 Autofahrer nutzten das dreistündige Zeitfenster, bis der Fehler entdeckt und korrigiert wurde.
Laut Gesetz müssen Tankstellen sicherstellen, dass der an der Haupttafel angezeigte Preis mit dem an der Zapfsäule übereinstimmt. Bei Abweichungen dürfen Kunden den günstigeren Zapfsäulenpreis verlangen und können den Vorfall beim Tankstellenleiter melden. Bei wiederholten Verstößen drohen offizielle Verwarnungen oder sogar rechtliche Konsequenzen.
Bundesweit schwanken die Spritpreise seit Monaten. Im Januar 2026 sank der Durchschnittspreis für Superbenzin im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent. Mitte März pendelte sich Super E10 bei etwa 2,04 Euro pro Liter ein – 26 Cent höher als vor dem Ukraine-Krieg, aber unter den jüngsten Spitzenwerten.
Der Vorfall in Straubenhardt zeigt, wie schnell Preisirrtümer für Aufsehen sorgen können. Zwar wurde das Problem an der Tankstelle behoben, doch der Fall erinnert an die Regeln für die Kraftstoffpreis-Anzeige. Kunden, die Unstimmigkeiten bemerken, sollten diese umgehend melden, um Überzahlungen zu vermeiden.






