Ralf Peters – ein Visionär des Kfz-Schadenmanagements ist tot
Ralf Peters, eine prägende Persönlichkeit im Bereich des Kfz-Schadenmanagements, verstarb im Mai 2023. Seine Karriere umfasste mehr als drei Jahrzehnte, in denen er digitale Lösungen und Branchenstandards maßgeblich mitgestaltete. Kollegen und Partner aus der gesamten Branche haben tiefes Beileid ausgedrückt.
Peters begann seine Laufbahn als Experte für Kalkulation, Software und Datenübertragung. Später übernahm er Führungspositionen bei Audatex, Carinfo Service und der Akzo-Nobel-Gruppe, darunter bei Sikkens. Sein Schwerpunkt lag auf der Optimierung von Schadenabwicklungsprozessen durch digitale Innovationen.
2011 gründete er mit die erste Schadenmeile Deutschlands. Diese Initiative bündelte Fachwissen, um die Schadenregulierung effizienter zu gestalten und setzte damit neue Maßstäbe. Bis 2017 hatte sich das Konzept weiterentwickelt – die Allianz Schadenmanagement und die Munich Re deckten über digitale Plattformen bereits mehr als 30 Prozent des Marktes ab.
Auch nach seinem offiziellen Ruhestand am 31. Mai 2023 blieb Peters aktiv. Für September war seine Rückkehr in Teilzeit bei einem Schadenmanagement-Unternehmen geplant. Sein Projekt Acoat Selected Intense aus dem Jahr 2023 verband Premium-Netzwerkdienstleistungen mit Digitalisierung und E-Mobilität.
Zeit seines Lebens blieb er eng mit K&L Operations, Akzo Nobel, Sikkens, DMS-Deutschland und der Global Automotive Service GmbH verbunden. Seine Beiträge brachten ihm branchenweite Anerkennung und einen nachhaltigen Einfluss ein.
Peters' Vermächtnis lebt in den Systemen und Standards weiter, die er mitentwickelt hat. Seine Arbeit revolutionierte die Schadenabwicklung und hinterließ messbare Spuren in der Digitalisierung und Effizienzsteigerung. Die Branche wird ihn als engagierten Visionär in Erinnerung behalten, der stets auf Zusammenarbeit und Fortschritt setzte.






