Rekordjahr für die Feuerwehr im Landkreis Esslingen: Über 10.000 Einsätze 2024

Rekordjahr für die Feuerwehr im Landkreis Esslingen: Über 10.000 Einsätze 2024
Feuerwehren im Landkreis Esslingen registrierten 2024 über 10.000 Einsätze
Die Feuerwehren im baden-württembergischen Landkreis Esslingen waren 2024 bei mehr als 10.000 Einsätzen im Einsatz. Die Integrierte Leitstelle bearbeitete rund 370.000 Anrufe, darunter Notrufe und Meldungen über Warn-Apps. Gleichzeitig bleiben Ausbildung und Personalentwicklung zentrale Herausforderungen für die rund 4.200 Feuerwehrleute und Einsatzkräfte der Region.
Im vergangenen Jahr rückten die öffentlichen Feuerwehren im Landkreis Esslingen zu 800 Bränden und 2.615 technischen Hilfeleistungen aus. Zudem leisteten sie 391 überörtliche Unterstützungseinsätze, um Nachbarregionen bei Bedarf zu entlasten. Werkfeuerwehren waren an 59 Brandbekämpfungen, 751 technischen Einsätzen und 963 Rettungsdiensteinsätzen beteiligt.
Die Ausbildung spielte eine entscheidende Rolle für die Einsatzbereitschaft: Die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg bildete 170 Feuerwehrleute aus, während 1.135 Kräfte kreisinterne Lehrgänge absolvierten. Langjährige Ausbilder wurden für ihr Engagement geehrt – einige blicken auf 10 oder sogar 20 Jahre in der Ausbildung zurück. Der Landkreis bereitet sich zudem auf künftige Herausforderungen vor: Übungen und Modernisierungen der Einsatzleitstelle sollen die Katastrophenbewältigung verbessern. Die alternde Belegschaft gibt jedoch Anlass zur Sorge und führt zu politischen Initiativen, um die langfristige Unterstützung zu sichern.
Für dringend benötigte Fahrzeuge wurden 200.000 Euro bereitgestellt, um die überregionale Zusammenarbeit zu stärken. Über Neuanschaffungen von Löschfahrzeugen für 2025 oder mögliche Standortverlagerungen wurde hingegen nicht berichtet.
Die Feuerwehren im Landkreis Esslingen bleiben hochaktiv – tausende Einsätze werden bewältigt, während in Ausbildung und Ausstattung investiert wird. Mit 4.200 Mitgliedern in öffentlichen und Werkfeuerwehren liegt der Fokus auf Einsatzbereitschaft und Vernetzung. Politisch wird weiter an Lösungen für den demografischen Wandel gearbeitet, um die nachhaltige Leistungsfähigkeit der Notfallversorgung zu gewährleisten.

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